Gerlinde Scharf vom „BA“ (1.4.2026) hat mein Auftritt in Zwingenberg gefallen:
„Da kommt ein – na ja sagen wir mal – älterer wohlgenährter Mann auf die Bühne, und ehe er überhaupt ein Wortgesprocehn hat, brandet Applaus und Jubel auf. Kein Wunder, wenn der Kerl mit dem breiten Lachen und dem forschen Auftreten Hans-Joachim Greifenstein heißt….So geht’s schon mal los…Greifenstein bringt das Publikum im ausverkauften Mobile-Theater im in Nullkommanichts auf Betriebstemperatur. Und die flacht auch nach knapp zwei Stunden nicht ab. Im Gegenteil. Der bibelfeste Kabarettist mit dem Herz am rechten Fleck, der trotz einiger Schicksalsschläge seinen Humor nicht verloren hat, lässt den Besuchern mit dem mittlerweile 17. Bühnenprogramm „Ketten-Segen im Greis-Saal“ zwischen Lachsalven kaum Luft zum Atmen. Im Sauseschritt, mit gewohnt selbstironischen Tönen in Richtung Männerwelt und „hessischer Lässigkeit“ bewegt sich Greifenstein souverän zwischen Beziehungsweisheiten, dem „Urbild“ romantischer Liebe von Julia und Romeo, der Dialektik der Beziehungen, zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowohl auf sozialpolitischen und religionsgeschichtlichem Terrain ohne Stolperer. Und trotz Überspitzung steckt doch in jedem seiner Kabinettstückchen mehr als nur ein Körnchen Wahrheit. Das Publikum freut’s und sieht sich selbst im Spiegel…..Noch ein Schlußwort von Mobile-Chef Leo Ohrem: Greifenstein kommt wieder. Allerdings erst im Jahr 2028.“
Ich meine: Wirklich scharfsinnig beobachtet und rein gar nicht übertrieben. Die Frau hat halt Geschmack…..