Habichtsthal

Im Hochspessart gibt es ein 350-Seelen-Dorf mit einem Tennisverein, der tatsächlich bundesweit im Wettkampf unterwegs ist. Warum? Wahrscheinlich wegen der Energie ihres 1.Vorsitzenden, eine Art Horsti Schmandhoff des Vereinsgetriebes. „Umtriebig“ ist noch untertrieben, wenn man ihn beschreiben will. Auf seine Einladung kam ich bei meinem ersten Auftritt im Jahr 2026 angstzitternd und auf leisen Pfoten mit meinem drei Tonnen  schweren Elektro-Auto durch den verschneiten Spessart angerauscht und verlebte mit einem First-Class-Publikum einen fulminanten Kabarettabend im dortigen Dorfgemeinschaftshaus. Der Abend begann mit einer Schunkeleinlage des Publikums zu einem Fastnachtsschlager. Das gab es in 28 Jahren Pfarrerkabarett zum ersten Mal. Wenn das Clajo noch erlebt hätte! Ich bin sicher, er hätte sich spontan übergeben. So etwas hat er ganz einfach gehasst. Ich dagegen habe still gestaunt, mich klammheimlich kulturethnologisch gefreut und alles gefilmt, damit ich es mir hinterher noch einmal zeigen kann, denn beim live-Angucken konnte ich es kaum glauben.
Was soll ich sagen? Es war ein ganz prima Abend mit echt netten Leuten! Beglückt bin ich danach nach Hause gerollt, im Herzen tief dankbar für die Arbeit der Räum- und Streudienste des Landkreises Aschaffenburg. Die Leute dort machen einen Super-Job. Deo Gratias!
Das Jahr 2026 verspricht ein Wunder-bares zu werden. Ich bin gottfroh, dass ich dabei mitmachen darf.