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Pressestimmen

"Wer sich fragt, ob Geistliche lustig sein können, der war noch nicht bei einer Aufführung der beiden dabei....auch wenn die beiden nicht immer das sind, was man politisch korrekt nennt....gerade diese Bissigkeit, mit der auch die eigene Rolle aufs Korn genommen wird, macht das Programm besonders gelungen und rundet das sympathische Auftreten der beiden ab."

Gelnhäuser Neue Zeitung, 10.5.2013

 

".......passt der Zuschauer hier mal eine Minute nicht auf, wird er sich wundern, waum plötzlich nicht mehr die Lebenserwartung im Alten Testament thematisiert wird, sondern Pauschaltourismus. Da das Publikum den Babenhäusern sowieso an den Lippen hing, wie es nur bei wenigen Pfarrern der Fall ist, musste man sich deswegen keine Sorgen machen. Und so ergaben sogar die wilden Themensprünge auf ihre Art einen Sinn. Dass das so war lag vor allem man der Bühnenpräsenz des Duos.......Bleibt noch zu klären, warum das Programm eigentlich "Hänsel in Bethel" hieß. Naja, sagen wir es so: Es hat etwas mit falschen Übersetzungen, der Frage ob Gott eine Frau ist, wütenden Gattinnen, weiter und nicht so weit entfernten Orten und altertümlichen Bordellen zu tun. Also mit allem und doch mit nichts. Und wer es genauer wissen will, sollte sich einmal das Duo mit dem sperrigen Namen einmal selbst ansehen."

Gelnhäuser Tageblatt, 10.5.2013

 

"Auch in Buchen bewiesen die beiden Kabarettisten von Anfang an, dass sie ihr Geschäft profimäßig betreiben. Routiniert, pointiert und ausdrucksstark erzählten sie manche biblische Geschichte neu. Sie setzten sich mit dem "Marktführer" in punkto christlicher Religion, der katholischen Kirche, auseinander, und sparten auch nicht mit frechen Bemerkungen gegenüber anderen Bekenntnissen. Zivilisationskritik, auch etwas Kirchenkritik, und unkonventionelle Blicke auf das deutsche Alltagsleben herrschten vor - alles in allem ein anspruchsvolles Programm, in hessischer Mundart vorgetragen. Gar mancher der Besucher hatte damit seine Verständnisschwierigkeiten."

Fränkische Nachrichten, 6.5.2013

 

"So vergehen etwa zweieinhalb Stunden wie im Flug, und als Zugabe für die längst lacherprobten Gäste gibt es noch einen Papstwitz obendrein. Getrieben von Vorurteilen und einer ironisch distanzierten Haltung zu breiten Teilen der Gesellschaft („Der moderne Mensch ist ein Depp“), treffen die beiden Hessen den Nerv ihrer Zuhörer. Ihre berufliche Herkunft lassen sie nicht außen vor, mühelos werden Brücken zu religiösen Themen geschlagen und auch diese nicht frei von Humor geschildert. Über 1000 Auftritte haben die beiden evangelischen Pfarrer seit 1997 hinter sich, der Spaß am Kabarett ist ihnen nicht abhandengekommen. Ihr Erfolgsrezept: Sie sind frech, witzig, bisweilen derb und unnachahmlich schlagfertig, doch obgleich ihr mit viel Hintersinn vorgetragener Humor nicht harmlos daherkommt, schlagen ihre verbalen Keulen nicht unterhalb der Gürtellinie ein. Ob Sushi-Esser, Facebook-Nutzer oder Einkäufer von Bioprodukten, Berufsgruppen wie Briefträger oder Unternehmensberater („Sind wie Eunuchen, sie wissen, wie es geht, machen es aber nicht“), den Kirchenkabarettisten fallen mal mehr oder weniger freundliche Thesen ein, in denen auch das eine oder andere Klischee bewusst bedient wird. Kein Problem für Hans-Joachim Greifenstein, der ohnehin davon überzeugt ist, dass der Hesse an sich eher ungehobelt daherkommt und nicht zu übertriebener Freundlichkeit neigt. „Ein Hesse ist nicht auf die Welt gekommen, um andere glücklich zu machen.“ Ob das Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrerkabarett bei seinem Auftritt in Ortenberg seine Gäste allesamt glücklich gemacht hat, ist nicht überliefert, doch gut unterhalten ging es für die Schar zufrieden auf den Nachhauseweg.

Kreisanzeiger Wetterau, 19.3.2013

 

"Sie predigen nicht von der Kanzel, sondern von der Bühne. Zitieren nicht aus der Bibel sondern rezitieren eigene Schriften: bodenständig, bissig, bösartig. Das Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrerkabarett brillierte mit seinem neuen Programm "Hänsel in Bethel" in der ausverkauften Kulturhalle Münster......Im Nu war der Funke auf das Publikum übergesprungen. Ohne Bühnenbild, Requisiten unsd Schnickschnack gelang es den klerikalen Querulanten ihre Zuschauer in Bann zu ziehen. Authentisch, gerade heraus vor allem jedoch: hessisch. Professionell spielten sich die beiden Protestanten den Ball zu, glänzten jedoch auch mit Soloparts. Als hochexplosives Gebräu aus gesundem Menschenverstand und cholerischer Ironie feuerte Greifenstein als Küster seine gesellschaftskritische Litanei ab......Auf den Spuren alttestamentarischer Figuren galoppierte Herrmann vom biblischen Bethel bis zur All-Inclusive-Anlage ins türkische Antalya.......auf der Reise vom religiäöen Fremdgehen im fernne Tibet, über Karl Marx' Proletariat des Volkes bis in die Sachsenhäuser Äbbelwoikneipe blieb im Publikum kaum Zeit, das strapazierte Zwerchfell zu entspannen."

Offenbach-Post, 16.2.2013

 

"Während des ganzen Programms jagte ein Lacher den anderen. Einzig in der Pause konnten die Besucher des Abends einmal verschnaufen und die Muskeln entspannen, bevor auch im zweiten Teil wieder ohne Unterbrechung gelacht wurde. Mehr noch: Im Bürgerhaus herrschte beste Stimmung. Die Zuschauer hielten sich den Bauch vor Lachen und wischten ab und an die Lachtränen aus den Augenwinkeln. „Ich kann nicht mehr vor Lachen. Mir tut schon alles weh“, sagte eine Besucherin glücklich und außer Puste. Die beiden Pfarrer hatten nach fast drei Stunden und einer Zugabe ihre Mission erfüllt.
Der Termin für ihren nächsten Auftritt im Jahr 2015 stehe auch schon fest. Frank Herbert vom Bürstädter Kulturbeirat zeigte sich begeistert: „Wir haben für die beiden immer so eine große Nachfrage. Dieses Jahr haben wir sogar noch 50 Karten mehr verkauft.“

Darmstädter Echo 12.1.2013

 

"Mit ihrem neunten Programm......gehen die beiden Pfarrer wieder in die Vollen und schrecken vor keinem noch so "klarem Vorurteil" zurück. Bei ihrem dritten Gastspiel in Bürstadt begeisterten die "Kabarettisten aus der Kanzel" ihre Fans im ausverkauften Bürgerhaus mit ihrem fast zweistündigen Mix aus geschickt eingewobener "Volkesstimme" und gleichzeitig sehr hintergründigem Humor......Den zahlreichen Fans des teils feinsinnigen und wenige Augenblicke später echt derben Pfarrer-Kabaretts gefällt es......Beide sind echte "Rampensäue" - die Erfahrung aus weit über 1000 Auftritten ist in jedem Moment fast physisch spürbar und macht gerade auch deswegen das neue Programm leicht verdaulich....."Hänsel in Bethel" ist in seiner Form nur schwer vergleichbar mit anderen Comedy-Programmen. Greifenstein und Herrmann haben für sich  und ihre Fans eine ganz eigene Art von Kabarett erfunden und weiterentwickelt, im ständigen Spagat zwischen  Humor und Hintersinn. Sie nehmen Alltagsphänomene auseinander und ihre Mitmenschen aufs Korn und schlagen dabei ohne Mühen Brücken zu religiösen Themen, die ihnen als Pfarrer wichtig sind. Mit hessischer Mundart und treffsicheren Pointen über unsere "Multioptionsgesellschaft" und jederzeit hohem Tempo decken beide Widersprüche und unreflektierte Verhaltensweisen auf, ohne dabei wirklich Religionen, Parteien, Gruppen oder gar Einzelpersonen zu verunglimpfen. Diese ganz spezielle "Mischung aus Babenhausen" sorgt für eine ganz neue Art von "Spaß am Umgang mir der Religion". Sicher nicht nur an diesem Mittwochabend in Bürstadt."

Rhein Main Presse, 11.1.2013

 

"In der Langenselbolder Klosterberghalle konnten sich die Lachmuskeln von Hunderten von Besuchern am Samstagabend nur kurz in der Pause entspannen. In ihrem zweistündigen Proramm haben Greifenstein und Herrmann wieder einmal bewiesen, dass kritisches Kabarett - humorvoll dargeboten ind ohne ins Triviale abzugleiten - das Publikum begeistern........es wurden auch Klischees bedient. Aber stets niveauvoll und mit so viel Dopplesinn präsentiert, dass die Darbietung zu keiner Minute ins Lächerliche abrutschte."

Gelnhäuser Neue Zeitung, 26.11.2012

 

"...Und dabei schrecken sie vor nichts zurück. Schon gar nicht vor ihrer eigenen Sprache. Dem Hessisch Gebabbel.. Denn das ist ihre größte Waffe. und die setzen sie ungebremst ein.....Natürlich wurde auch viel gelacht. Denn umwerfend komisch sind die beiden w irklich, wenn sie richtig loslegen, ob im Doppelpack oder im Solo."

Main-Echo 13.10.2012

 

Den beiden Kabarettisten Herrmann und Greifenstein gelingt etwas ganz Bemerkenswertes: Sie haben nicht nur eine ganz eigene unverwechselbare Art des Kabaretts erfunden, sondern schaffen mühelos den Spagat zwischen Humor und Hintersinn. Klug und frech nehmen sie Alltagsphänomene auseinander und schlagen spielend gedankliche Brücken zu religiösen Themen, die ihnen als Pfarrer eben naheliegen.

Ihre mundartliche Eloquenz sorgt für treffsichere Pointen und ein gutes Tempo. Beobachtungsgabe und ein sicheres Gespür für die alltäglichen Absurditäten liefern ihnen reichliches Material. trotz aller Bissigkeit und Grantelei ziehen sie Religionen und Menschen niemals in den Dreck, sondern decken mit Klugheit und Neugier widersprüchliche und unreflektierte Verhaltensweisen in unserer Gesellschaft auf. Mit ihren gelungenen Einlassungen berühren sie den Erfahrungshorizont des Publikums, wissen aber auch mit findig eingebautem Detailwissen zu überraschen. Das Publikum am Samstag im voll besetzten Saal der Stadthalle zeigte sich von diesem speziellen Mix begeistert und feierte die beiden Kabarettisten für viele ausgedehnte Lachattacken.

 

Gelnhäuser Neue Zeitung, 25.9.2012

 

 

"Vom hormongesteuerten Bonifatiusreflex getrieben und um die Menschen froh zu machen kam das Pfarrerkabarett am Samstag abend in die Wuilli-Zinnkann-Halle nach Büdingen. Und wahrlich, im klerikal-komödiantischen Dauerfeuer ertönte im vollbesetzten Saal zwei Stunden lang schallendes Gelächter...........im Spiegel von fein gewobenen philosophioschen Betrachtungen und hessisch-züngiger Kritik an Staat, Gesellschaft und Kirche fragten sich so manche Zuschauer, ob sie lachen oder weinen sollten. Letztendlich entschieden sie sich fürs Tränenlachen.....Die Hessen seien nicht  dazu geboren, andere glücklich zu machen", theoretisierte Greifenstein. Doch nach der Vorstellung am Samstag abend sah man nur noch fröhliche Menschen nach Hause gehen und manche mögen sich gedacht haben: "So schlim kann's um die Evangelische Kirche nicht bestellt sein, denn mit solchen Pfarrern kriegen die doch die Kirchen voll."

Gelnhäuser Tageblatt, 8.10.2012

 

"Greifenstein und Herrmann geben sich als Choleriker und Nörgler gegenseitig immer wieder Steilvorlagen um ihr Pensum durchzuhalten und von Anfang bis Ende ohne Punkt und Komma zu "babbele".....Aber ein roter Faden schlängelte sich immer wieder durch die Redekaskaden: Religioenn und Konflikte jeglicher Art und Weise.......Vom Weltmarkt der Religionen so gnadenlos vom Marktführer verdrängt, verfiel Herrmann in eine sensationelle Rezitation aus Karld Marx'  "Das Kapital".........Bei insgesamt drei Zugaben sorgten die Pfarrer dann dafür, daß zumindest das Publikum an diesem Abend Spaß an der Religion hatte."

Gelnhäuser Tageblatt, 24.9.2012

 

"Der eine, eine stichelnde Schmollbacke Marke: „Ich hab’s ja schon immer gewusst, aber auf mich hört ja keiner.“ Der andere ein Wutgenerator, der ständig vor der Explosion steht. Beide genussfreudige Hessen und dogmatische Pfarrer – da hat das Zwerchfell den ganzen Abend lang zu tun......500 Besucher kamen am Freitag nach Vellmar, um sich das urige Gespann, das mit „erkenntnistheoretischem Doping“ und „feinsinniger Weltdeutung“ unterwegs ist, zu erleben.Es wurde viel gelacht. Dauersalven aus Anekdoten und Blödeleien feuerten die beiden ab. Und das auch noch im berüchtigten „Äppelwoi-Hessisch“.......Gesegneter Applaus und vier Zugaben."

Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, 19.8.2012


"Ein ums andere Mal um Luft gerungen....Die Plätze in der Bellersheimer Kirche waren fast alle ausverkauft, als das Babenhäuser Pfarrer-Kabarett vor dem Altar seine Sprüche riss, die das Zwerchfell des Publikums erschütterten.....Die beiden Sprachkünstler hatten ihr neues Programm "Hänsel in Bethel" im Gepäck. Rasant ging es von einem Bonmot zum anderen. Bissige Bemerkungen wurden dem Publikum entgegengeschleudert....ließen es kaum zum Atmen kommen."

Giessener Anzeiger, 30.6.2012

 

"Mit ihrem neunten Programm "Hänsel in Bethel" zeigt sich das Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer-Kabarett in alter Stärke.....Ein übergreifender Rahmen, wie der von den beiden Skeptikern kritisch kommentierte Weltreligionsboom, leitet über zu Greifensteins in hohem Tempo vorgetragenen Verbal-Attacken gegen Auswüchse der Moderne und Herrmanns Reise-Impressionen, die er mit ironischen Beispeieln aus Kunst- und Kirchengeschichten spickt. Ihre Komik entspinnt aus der Gegenüberstellung literarischer Querverbindungen von Luther zu Lessing und Wagners „Ring“ im Kontrast mit typisch hessischen Eigenheiten wie Handkäs, Lewwerworscht oder Äppelwoi. Zwischen intellektuellen Anspielungen, derben Scherzen und absurden Wortspielen entsteht ein virtuoser Spaziergang durch Auswüchse der Historie. Dabei nehmen sich die beiden Sprachvirtuosen besonders Modereligionen zur Brust wie den Buddhismus, wobei sie der Meinung sind, dass der Steinbuddha längst zum Gartenzwerg-Ersatz verkommt.......Zwar kann die Pointendichte der ersten Hälfte im etwas nachdenklicher gestimmten zweiten Teil nicht ganz durchgehalten werden. Zudem kennt man Passagen wie Margot Käßmanns Verteidigung schon aus dem Vorgängerprogramm. Doch die beiden Geistlichen beweisen auch mit ihrer aktuellen Darbietung, wie philosophische Überlegungen geschickt mit scharfer Gesellschaftskritik verknüpft werden können."

Gregor Ries (ein treuer Begleiter unseres Treibens) im "Darmstädter Echo" vom 19.6.2012

 

"Die Vor-Premiere des neunten Programms von Hans-Joachim Greifenstein und Clajo Herrmann vom "Ersten Allgemeinen Babenhäusr Pfarrerkabarett" geriet zum großen Erfolg für das Duo. Mit "Hänsel und Bethel" wurde die evangelische Kirche für die Vorpremiere für die beiden genutzt. Kirche und angerenzende Räume warenn natürlich wieder einmal brechend voll."

Seligenstädter Heimatblatt, 14.6.2012

 

"Dass Clajo Herrmann und Hans-Joachim Greifenstein von Beruf Pfarrer sind, mochten die Besucher in der vollbesetzten Promtionsaula des Bischöflichen Priesterseminars zunächst kaum glauben.....Aber nicht nur im Doppelpack schafften es die hessischen Pfarrer das Publikum in ihren Bann zu uziehen, auch als Solisten konnten Herrmann und Greifenstein auftrumpfen. in schenllem Tempo jagte ein Witz den nächstem. Die beiden hatten sichtlich Spaß auf der Bühne und sprachen dem Publikum ein großes Lob aus: "Es war wirklich schön mit euch, wir hatten sehr viel Spaß und ihr habt bewiesen, dass Katholiken doch nicht zum Lachen in den Keller gehen müssen." Und auch die Zuhörer waren begeistert: "Ein sehr schöner Abend, so erfrischend. Toll wie die beiden das Publikum zum Lachen gebracht haben, da darf man auch gerne mal über die Kirche lachen", freute sich Anna Warnking aus Trier über den gelungenen Abend. Zum Abschluss sprachen Herrmann und Greifenstein Weihbischof Jörg Micheal Peters auch noch  ein spezielles Lob aus: "Für einen Katholik haben Sie sich als Zuschauer heute ganz gut geschlagen."

www.glaubensaktuell.net 5.5.2012

 

"Ha, ha, ha!" Klatsch, klatsch, klatsch! Das Publikum war begeistert........Im Grunde ist es mehr die Art des Sprechens, der Nachdruck, der Schwung, weshalb die Darbietung so ausgezeichnet ankommt. Selbst der Werbeblock zum Schluß ist originell gemacht...."Zugabe, Zugabe!"...."

Wetterauer Zeitung, 7.3.2012

 

"Bei ihrem Gastspiel in Heppenheim, das am Samstag für eine vollbesetzte Christuskirche sorgte, machten die beiden deutlich, dass mit ihnen auch künftig zu rechnen sein wird. Die Frage danach, ob sie ans Aufhören denken, beantworteten sie vorab mit einem eindeutigen Nein – auf weitere 15 Jahre. Gut so mag das Publikum gedacht haben: Gott-Show statt Gott-Schalk....... „Wir sind nur zwei ganz normale evangelische Gemeindepfarrer“, behaupten Greifenstein und Herrmann von sich. Die knapp 250 Besucher in der seit Wochen ausverkauften Christuskirche ließen sich diesen Bären natürlich nicht aufbinden und harrten erwartungsfroh der Dinge, die sich dann sehr wohl vom Normalen abhoben. Die Pfarrer kramten in ihren Kindheitserinnerungen: Kulenkampff, Lou van Burg, Baba Hesselbach auf der einen, Lassie, Flipper und Fury auf der anderen Seite. Ach Gott, war das noch schön, schöner jedenfalls als „Heidi Klum mit ihren halb verhungerten Mädchen“. Überhaupt zogen sich Vergleiche zwischen früher und heute wie ein roter Faden durch den mit witzig-geistreichem Wortspiel gespickten Kabarettabend, in dem natürlich auch die Medienkompetenz der Kirchen ihr Fett abbekam: Sie seien der letzte Waggon eines Zuges, der nach irgendwohin fahre......Und zitiert wurde auch der olle Marx. Der habe sich schon beizeiten für die Verstaatlichung von Banken eingesetzt – „aber dann, wenn noch Geld da ist“.

Starkenburger Echo, 6.2.2012

 

"Und sie lesen ihrem Publikum weiterhin die Leviten, doch weitaus professioneller als in den Anfangsjahren........ sie arbeiten sich nicht mehr vorwiegend an innerkirchlichen Themen ab, spießen nicht mehr Ereignisse aus dem kirchlichen Gemeindeleben auf. Sie haben das Spektrum erweitert. Ignoranz und esoterisches Getue finden sie nicht mehr nur in der evangelischen Kirchengemeinde. Scheinheiligkeit und Sünder gibt es überall.....Lachend erinnern sie sich aber an die Anfangszeiten, als sie noch mit Spickzetteln arbeiteten."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.1.2012

 

"Am 31. Januar 1997 traten wir zum ersten Mal anlässlich des 75. Geburtstages unseres Gemeindemitglieds Lilly Karner in deren Partykeller auf. Ab da gab es uns", sagt Hans-Joachim Greifenstein lapidar. Die Karten für das 1000. Bühnenjubiläum kamen an einem Samstag Mitte Dezember auf den Markt, zwei Stunden später waren sie ausverkauft. Sie haben treue Fans, das wissen sie. Aber dass die Karten so schnell weggehen, dass hat selbst die beiden beliebten Pfarrer überrascht."

Evangelische Sonntagszeitung 8.1.2012

 

"Die Erfolge fallen den beiden in den Schoß. Seit knapp 15 Jahren sind sie zusammen unterwegs. Die beiden peilen den 1000. Auftritt an und kommn bald auf 250.000 Zuschauer...."Die beiden sind außerordentlich", sagt der Sprecher der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Stephan Krebs......Zuschauer erkennen sich in den Figuren wieder. "Das wird auf den Punkt gebracht", sagt Christa Czaplinksi, Pfarramtssekretärin auis Bensheim-Schwanheim. "Ich habe Tränen gelacht". Laut Krebs gelinge es den Kabarettisten, "ein komplexes Verhältnis" zu meistern: "Humor und Kirche."

Frankfurter Rundschau, 6.1.2012

 

"Volles Haus vermeldete Christa Antoni-Heinrich vom "Eine-Welt-Verein Dieburg" vor dem Auftritt des "Ersten Allgemeinen Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabaretts" in der Römerhalle. Erstmals war die neu "Gudd Stubb" Dieburgs mit über 600 Besuchern ausverkauft - alle in Reihenformation aufgestellten Stühle waren besetzt.  Der "Eine- Welt-Verein" hatte den Auftritt des Pfarrer-Duos ausgerichtet.......Für den guten Zweck spendeten die Protagonisten des Abends einen Großteil ihrer Gage. Die geistlichen Kabarettisten bestechen einmal mehr mit ihrem Programm "Mose war ein Mehrteiler"......Nach zwei Zugaben war ein gelungener kabarett-Abend, prall gefüllt mit witzig-geistreichen Anekdoten zu Ende...."

Dieburger Anzeiger 12.10.2011

 

"Mit zuweilen deftigem Humor bringt das Duo seiner rapide gewachsenen Gemeinde christliche Werte näher. Das unterscheidet sie von den "Comedians", die wie die Pilze aus dem Boden sprießen. Das Pfarrerkabarett hat ein solides ethisches Fundament. Ihre theologische und philosophische Ausbildung gibt Herrmann und Greifenstein vernutlich noch Stoff bis weit über das Rentenalter hinaus.....Es ist vor allem Greifenstein, der immer wieder d ie Wertefrage stellt. Obwohl er der Jüngere der beiden Pfarrer ist, gibt er den alten Grantler. Damit sei er in der Kirche richtig, denn da sei der Altersstarrsinn organisiert. "Er verbrachte viele Jahre im Widerstand gegen alles Mögliche, was dann am Ende doch gebaut, stationiert oder gewählt wurde ("wer gewinnen will, braucht nur mich als Gegner")", schreibt das Pfarrerkabarett auf seiner Internetseite. Mit dem Bühnenprogramm kommt Hans-Joachim Greifenstein wieder bei seinen Wurzeln an."

Gelnhäuser Tageblatt, 21.4.2011

 

"Dass Clajo Herrmann und Hans-Joachim Greifenstein von Beruf Pfarrer sind, mag ein skeptischer Besucher zunächst kaum glauben. Doch die beiden haben sich als Babenhäuser Pfarrerkabarett längst Kultstatus erworben und füllen ganze Bürgerhäuser und Säle in der Region. So auch....im Bürgerhaus Bischofsheim. Über zwei Stunden lang sorgten sie für eine tolle Unterhaltung......(am Ende) wurden sie mit tosendem Applaus verabschiedet."

Maintal-Tagesanzeiger, 26.3.2011

 

"Schlag auf Schlag folgen die Pointen, sodass dem Zuhörer kaum Zeit bleibt, zwischen den Lachern Luft zu holen....Bevor der Abend zu Ende war, konnte man schon erahnen, dass für viele Besucher das nächste Programm des "Ersten Allgemeinen Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabaretts" sicher im persönlichen Veranstaltungskalender eingemeißelt wird."

Wetterauer Zeitung, 16.2.2011

 

"Ein Witz jagte den nächsten und die Zuschauer kamen gar nicht mehr aus dem Lachen heraus. Die beiden schienen ihnen gerade aus dem Herzen zu sprechen und wurden so ihrer Aufgabe als "Seelsorger" im wahrsten Sinne des Wortes gerecht."

Gelnhäuser Tageblatt 29.11.2010

 

"Lautes Lachen, nur unterbrochen von konzentriertem Zuhören, um keinesfalls die nächste Pointe zu verpassen, und dann schon wieder Applaus und Gelächter: So war die Stimmung am Freitagabend in der Münsterer Kulturhalle......."

Offenbach-Post, 11.10.2010

 

"Für gute Unterhaltung und zahlreiche Lachanfälle sorgte das Babenhäuser Pfarrerkabarett im Bürgertreff Hammersbach. .... "Die Leute haben sogar schon Schlange gestanden, als noch niemand vom Veranstalterteam vor Ort war. Das muß man sich mal vorstellen," so Wilfried Bender, Pressewart des Sängergruß Marköbel. Bereits zum sechsten Mal trat das Babenhäsuser Team in Hammernbach auf. Auch das neue Programm "Mose war ein Mehrteiler" konnte sich wieder großer Hysterie erfreuen."

Hanauer Anzeiger 6.10.2010

 

"Einen gelungenen Abend bescherte am Samstagabend das Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrerkabarett den Zuschauern in der Sporthalle des TSV Ellenbach........."Die muß man einmal gesehen haben", ist sich Katja Rehse in der Pause sicher. Der feinsinnige Humor über der Gürtellinie entsprach aber nicht nur ihrem Geschmack. Viel Gelächter und Applaus begleitete auch die zweite Hälfte des Programms.......Das neue Programm der beiden Künstler und Pfarrer präsentierte sich auf der TSV-Bühnen besser als das Fernsehen und mit ihren großen Gesten und ihrer mitreißenden Mimik waren Greifenstein und Herrmann gute Moderatoren, die den langen Schlußapplaus durchaus verdient hatten."

Darmstädter Echo, 20.9.2010

 

"Greifenstein und Herrmann überzeugen, sowohl im Doppelpack, als auch als Solisten und verstehen sich vortrefflich darauf, ganz  großes Kino im Geiste ablaufen zu lassen. Wo auch immer die beiden Lokalmatadoren in Erscheinung treten - sie rocken das Haus. Denn dort, wo sie Kabarett predigen und ihren Schäfchen dermaßen die Leviten lesen, dauert es meist nicht allzulange und es drückt gewaltig auf die Tränendrüsen - vor Lachen. Die Abgesandten Gottes werden ihrem Herrn sicher ebenso viel Freude bereiten wie auzh den Jüngern. Daher kann der Schlussakkord nur lauten: "Allers bestens, sehr gerne wieder, weiter so...."

Offenbach-Post 19.9.2010

 

"In ihrem achten Programm "Moses war ein Mehrteiler" bleibt beim "Ersten Allgemeinen Babenhäuser Pfarrerkabarett" im Grunde alles beim Alten - ganz zur Freude ihrer Anhänger am Donnerstag im ausverkauften Darmstädter Halbneun-Theater........Zwischen Herrmanns Rundumschlägen gegen moderne Kunst und die Nachteile von Auslandsreisen sowie Greifensteins Spitzen auf das Zusammenleben der Geschlechter bleibt der darmaturgische Rahmen aus dem  Vorgängerprogramm "Schlange stehen im Paradies" bestens vertraut. Doch wo bei manchen Solokabarettisten mit  bis zur dreistündigem Bühnenprogramm Längen nicht ausbleiben, stimmen hier erneut Pointendichte, Tempo und Dramaturgie. Mehr kann man kaum verlangen."

Darmstädter Echo, 18.9.2010
(auch wie immer: Gregor Ries)

 

"Dass die Herde des Kirchen-Duos inzwischen fast alle Aufführungsstätten sprengt, ist nicht nur ihrem spöttischen Streifzug durch gesellschaftliche Zustände, soziale Gerechtigkeit und Politik zu verdanken. Beide Künstler sind Pfarrer mit reichlich Erfahrung und würzen ihre Seitenhiebe mit einer kräftigen und authentischen Portion Kirchenerfahrung. Das zieht auch bei der Vorpremiere in der Kirchengemeinde Seligenstadt/Mainhausen, wo das Pfarrerduo im Rahmem der Kulturreihe "Café K" auftritt. Schon mit den ersten Sätzen dirigieren Greifenstein und Herrmann gekonnnt die Heiterkeitsausbrüche in der vollbesetzten Kirche..... Die bissig-witzigen Kommentare treffen am Ende alle...... Greifenstein und Herrmann können auf eine mehr als gelungene Vorpremiere zurückblicken mit Lachern, die prompt und an der richtigen Stelle kamen."

Evangelische Sonntagszeitung, 12.9.2010

 

"Doch ehrlich, das neue Programm "Moses war ein Mehrteiler" ist besser als Fernsehen und  die evangelischen Pfarrer besser als manche Moderatoren....vielleicht könnte...die Kirche ja noch was lernen vom "Ersten Allgemeinen Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett"? Wie man viele Leut' mit Charme, Witz und Intelligenz  begeistert  zum Beispiel. Wie man sie zur Reflexion anregt, ohne ihnen der Weisheit letzter Schluß aufzuzwingen.....das rhetorisch ausgefeilte Programm balanciert auf dünnem Seil zwischen philosophisch untermauerter Intellektualität und hemdsärmeligen Witz am praktischen Beispiel."

"Main-Echo", 11.9.2010

 

"Wir wissen, warum wir gekommen sind", sagt eine Dame im Publikum, die die Programme der beiden Hochwürden allesamt kennt.....Beider waren als Duo gut, aber noch besser in ihren Soli....Bei ihrem Auftritt führten Herrmann und Greifenstein das Publikum durch ihre kabarettistische Predigt fast so wie Moses einst die Hebräer von Ägypten nach Kanaan: trockenen Fußes, aber nicht trockenen Auges. Beide bestachen mit tiefsnnigem und raffiniertem Wortwitz."

Offenbach-Post, 9.9.2010

 

"....kann das knappe Resümee für diesen Abend ausschließlich auf rundum gelungen lauten. Der Herr war Zeuge, und die lautstarke Begeisterung wehte auch dem letzten Besucher alle Vorbehalte über manch bissigen Kommentar hinweg - Herrmann und Greifenstein werden nicht zu Unrecht von ihrer treuen Anhängerschar vergöttert."

Offenbach-Post, 5.11.2009

 

 

"Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal solche Tränen in einer Tour gelacht habe!" Einer der Besucher sprach es aus, wie es vielen ergangen war an diesem Abend. Das Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer-Kabarett hatte den Holzfussboden der evangelischen Kirche in Ober-Gleen unter dem Getrappel der Besucher zum Beben gebracht."

Oberhessische Zeitung, 23.9.2009

 

"Die 220 Gäste wirkten erschöpft, als sie die Festhalle verließen. Zu oft, zu lange hatten sie fast drei Stunden lachen müssen, denn was das Pfarrerkabarett auf die Bühne brachte, war umwerfend komisch.....An Identität fehlt es den beiden urigen Gestalten im weißen T-Shirt mit Pfarrersilhouette nicht. Da ist die geballte Ladung Hans-Joachim Greifenstein, ein eruptiver Choleriker, Babbelhesse und unerschrockener Kämpfer gegen den Zeitgeist. Clajo Herrmann dagegen kommt als Melancholiker, als intellektueller Zweifler und Grübler des Duos mit todernstem und lakonischem Witz. Sich "aufzuhübschen" wie Entertainer haben sie nicht nötig, ihre Präsenz ist Raum füllend.......Die Zuhörer hatten nach diesem Abend samt Zugaben nichts Großes mehr vor. Sie fielen einfach - ausgepumpt und müde gelacht - ins Bett."

Wetterauer Kreisanzeiger, 11.7.2009

 

"Die Themen, die die beiden Seelsorger aufgriffen, waren nah an der Welt der Zuschauer. Diese mischten sie kräftig auf und und gaben nebenbei nicht nur einen tiefen Einblick in die Seele der Pfarrer, sondern auch in die eines sehr besonderen Kulturvolkes, nämlich das der Hessen."

Frankfurter Neue Presse 26.5.2009

 

"Besser hätte das warm-up für den Ökumene-Tag gar nicht sein können. Mit bestem "Oxford-Hessisch", wie Pfarrer Heidmann in seiner Begrüßung bemerkte, unterhielt das Comedy-Duo sein Publikum, und schon nach wenigen Minuten auf der Bühne ließen sie keinen Zweifel daran, dass es ein überaus gelungener Abend werden sollte....beide haben das Zeug, ihr Publikum zu fesseln, zeigen zugleich mit großen Gesten und toller Mimik Bühnenpräsenz, reagieren aber auch blitzschnell auf die Stimmung des Publikums. Und die war in Ottweiler wirklich großartig.....Am Ende gab es tosenden Applaus für zwei Künstler, die ihre Berufung gefunden haben."

Saarbrücker Zeitung, 3.5.2009

 

"Seit zwölf Jahren stehen nun die beiden evangelischen Geistlichen Hans-Joachim Greifenstein und Clajo Herrmann gemeinsam als „Das erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett" auf der Bühne. Wo es vor zwei Jahren bei „Kopf hoch Goliath" in der Dieburger Ludwigshall noch vereinzelt freie Plätze gab, gelang es dem bestens aufgelegten Duo dieses Mal, die gleiche Spielstätte dreimal auszuverkaufen. Mit ihrem siebten Programm „Schlange stehen im Paradies" stellen die schlagfertigen Pfarrer ihre ungebrochene Popularität bei allen Altersschichten erneut unter Beweis. Wo sich zuletzt noch leichte Wiederholungen und Redundanzen erkennen ließen, stimmen dieses Mal wieder Tempo, Dramaturgie und Pointendichte. Inhaltlich setzen Greifenstein und Herrmann, die sich in gekonnter Manier die Bälle zuspielen, weiterhin auf bewährte Themen wie die Differenzen zwischen den Geschlechtern und Generationen oder zwischen Katholiken und Protestanten. In seiner Paraderolle als Hausmeister der evangelischen Kirche wirbelt Greifenstein mit blitzenden Augen über die Bühne und geißelt Anglizismen sowie die Schnelllebigkeit der Wegwerfgesellschaft. Wer früher noch als „alter Sack" tituliert wurde, gilt heute als „Best Ager", auf dessen Rente die Werbeindustrie abzielt. Dagegen benötige die katholische Kirche zur Aufmerksamkeitssteigerung demnächst eine Schnäppchen-Beichtwoche oder Todsünden-Flatrate.

Als Gegenstück zum funkensprühenden Greifenstein setzt dessen Kollege die Pointen eher trocken-lakonisch,aber nicht minder bissig. Neben der Neudeutung der Schöpfungsgeschichte zieht sich Clajo Herrmanns All-Inclusive-Urlaub durch den Abend. Der Seelsorger geißelt diese Reiseform als Freizeitbeschäftigung für Faule, deren buntes Bändchen ein Zeichen für die Unfähigkeit ist, den Urlaub selbst zu planen. Zwar dürfen bei diesem Auftritt Kalauer nicht fehlen, und einige Scherze, wie die Erkenntnis, dass Bayern wohl schon vor Jesu' Geburt katholisch war, kennt man bereits aus früheren Auftritten. Dennoch belegen die angriffslustigen Geistlichen mit ihrem neuen Programm, dass man in der regionalen Kabarettszene auf sie bauen darf."

Gregor Ries im
"Darmstädter Echo", 28.3.2009

 

"Es ist jedes Mal dasselbe, wenn das "Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett" in Butzbach auftritt, da muss man sich schnell zum Erwerb einer Eintrittskarte entscheiden, denn sonst ist die Veranstaltung ausverkauft. Auch mit ihrem neuen Programm "Schlange stehen im Paradies" war das nicht anders, und so agierten sie am Donnerstag abend in der Alten Turnhalle einmal mehr vor vollem Haus. Und auch am Ende des fast zweistündigen Pointenfeuerwerks über Kirche im allgemeinen und im besonderen, Alltag, sowie der Suche nach dem Paradies gab es stehende Ovationen und zwei Zugaben."

Butzbacher Zeitung, 7.3.2009

 

"Sie kennen ihre Schäfchen ganz genau, die beiden ehemaligen Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein und Clajo Herrmann....Im Hanauer Wohnstift sorgten sie jetzt mit ihrem neuen Programm "Schlange stehen im Paradies" für wahre Lachorgien. Mit ironischen Betrachtungen und zielgerichtet abgeschossenen Pfeilen begeisterten sie die zahlreichen Zuhörer, die sich allzuoft in dem Erzählten wieder erkannten.....Ob im Dialog wie zwei Bekannte, die sich auf der Straße treffen, oder in nicht minder erfrischenden Solonummern - das Pfarrerkabarett sorgte dafür, dass im Blauen Saal des Wohnstifts gelacht wurde wie schon länger nicht mehr."

Hanauer Anzeiger 30.1.2009

 

"Zwangsarbeit im Christstollen

Es dauert keine Minute, da ist die Stimmung am Mittwoch im ausverkauften Aschaffenburger Hofgarten-Kabarett bei der Weltpremiere des neuen Programms der Pfarrer ausgelassen wie bei einem Freibierzelt. Beim Pfarrer-Kabarett lacht das Publikum über das, was es kennt und liebt. Viele Babenhäuser, Hessen und Protestanten pilgern wie Jünger zu ihrem Auftritt. Das schadenfreudige Lachen ergibt sich aus dem Wiedererkennen....die Themen, die die beiden Pfarrer in Verzweiflung stürzen, sind nah an der Zuschauerwelt....."Schlange stehen im Paradies", das neue Programm hat Tempo. Die Pfarrer besinen sich auf das, was sie können: einen tiefen Einblick geben in die Pfarrerseele und die eines besonderen Kulturvolkes, der Hessen....Das klerikale Kabarettduo ist in großer Spielfreude."

"Main-Echo", 16.1.2009

 

"Hier, mir hawwe so gelacht, mir hat de ganze Mund wehgedan!"

Die Sekretärin der evangelischen Kirchengemeinde Ewersbach nach dem Benefizauftritt für "Brot für die Welt" am 26.11.2008 in Dietzhölztal-Rittershausen

 

"Das hat selbst der Kulturkeller Convenartis noch nicht erlebt: Wochen vor dem Auftritt des Pfarrer-Kabaretts sind mit Ausnahme eines "Not-Kontigents" alle Karten im Vorverkauf vergeben. Um das Interesse halbwegs zu befriedigen, wurden zwei Vorstellungsabende angesetzt, und es hätten auch drei sein können. Es herrschte sozusagen eine allgemeine "Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett-Euphorie" in Wertheim. Wer sind diese beiden, auf eigenen Wunsch beurlaubten, evangelischen Pfarrer, die auf unnachahmlich intelligente und doch deftige Weise Gottesverständnis und die Welt aufmischen?.........Greifenstein geißelt als wortgewaltiger Prediger den Lauf der Welt. Herrmann ist der Mann der leisen Lästertöne, deren Pointen gerade in halb verschluckten Nebensätzen zünden. Kleine Perlen sind aber - ohne Lacher, sondern mehr zum Nachdenken - mit eingestreut wie ein kleines Essay von dem Philosophen Ernst Bloch, das ohne Kommentar im Raum stehen bleibt."

Fränkische Nachrichten, 24.11.2008

 

"....das altersgemischte Publikum der reiferen Jahrgänge erfuhr rückhaltlos theologischen Unterricht der feinsten Art und wurde ordentlich durchgeschüttelt........"Unser Programm gilt denen, die Überblick und Weitsicht miteinander verbinden, aber die Schnürsenkel offen haben", stellen die inzwischen beurlaubten Pfarrer den Erfolg ihrer Mission sogleich wieder in Frage. Denn es ist mitunter nicht leicht, kirchliche Tradition, biblische Auslegung und ein humorfähiges Publikum in einem Raum zu vereinen. Das aktuelle Programm zeitigte einen dieser seltenen glücklichen Momente, und die evangelische Kirche in Freiendiez erwies sich zwei Stunden lang als erfrischend lebendig, insbesondere im Umgang mit sich selbst."

Frankfurter Neue Presse, 6.11.2008

 

"Die 20-minütige Pause war bitter nötig, um die angespannten und überstrapazierten Lachmuskeln wieder etwas zu entspannen und um mit den Sitznachbarn das Gehörte noch einmal zu reflektieren und zu diskutieren. So manche Dame nutzte zudem die Gelegenheit, das verlaufene Mascara wieder zu richten, den beim Babenhäuser Pfarrer-Kabarett blieb kein Auge trocken........Als der letzte Satz gesprochen war und es dank des anhaltenden Beifalls des Publikums zu weiteren Zugaben kam, wollte man die beiden Kabarettisten gar nicht mehr gehen lassen. Der Auftritt, der ohne viele Requisiten und ohne viel Tamtam auskam, war ein voller Erfolg. Das Publikum in der Düdelsheimer Kirche feierte zwei bodenständige Menschen, die Kritik üben und vertragen, die wichtige Dinge des lebens mit Witz beleuchten und gar manche Weisheiten, verpackt in feinstem hessischen Platt ihren Gästen entgegenschleuderten."

Kreis-Anzeiger Wetterau, 5.11.2008

 

"Als Schirmherrn konnten die Veranstalter den Komiker Hendrik Nachtsheim gewinen, der in seinem Monolog am ausverkauften Eröffnungsabend lästerte, dass Greifenstein und Herrmann wohl manches von "Badesalz", seinem Comedy-Duett mit Gerd Knebel geklaut hätten - Anlass, um ein Loblied auf die kabarettistischen Pfarrer anzustimmen."

Darmstädter Echo, 19.4.2008

 

"Den Höhepunkt des Abends stellte aber zweifelsfrei das Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer-Kabarett dar: Sowohl in ihren Soloprogrammen als auch im Duo präsentierten sie Kabarett auf höchstem Niveau."

Offenbach-Post, 19.4.2008

 

"Das Publikum war sich nicht sicher: "Die waren mal Pfarrer?", mochte mancher auf dem Heimweg gedacht haben. Und dass es eine gute Entscheidung war, dass sich die beiden....als Pfarrer beurlauben ließen und sich für Kabarettbühne statt Kanzel entschieden haben. Denn der Abend war einfach himmlisch! Himmlisch-hessisch! Wie sich das Duo Greifenstein und Herrmann so ganz ohne Umschweife auf die Frankenberger stürzte; ohne grosses Tamtam und Vorgeplänkel standen sie da, ohne spektakuläre Musik, ohne aufwendige Requisiten, ohne Kostüme; einfach im legeren T-Shirt; ohne Starallüren eben. Und trotzdem hatte es den Anschein, als sei dieses Duo schon immer ein Kabarett-Duo gewesen. Wohl auch, weil es nicht ein akribisch zusammengesetztes Programm abspulte, sondern losbabbelte wie zwei Nachbarn am Gartenzaun...."

Frankenberger Zeitung, 17.4.2008

 

"Mit Selbstironie, Ideenreichtum und der Gnade ihres südhessischen Dialektes überstiegen Clajo Herrmann und Hans-Joachim Greifenstein in schlafwandlerischer Sicherheit so manche kleine Tabuzone, kein Fettnäpfchen war ihnen tief genug, um es nicht subversiv anzubohren. Das Publikum kam nicht aus dem Lachen heraus, brauchte die Pause, um neue Kräfte zu sammeln, auch für den herzlichen Schlussapplaus."

Hessisch-Niedersächsische-Allgemeine 17.4.2008

 

"Manchmal sind die beiden richtig böse. Ihre Spitzen gegen Gören mit neumodischen Allüren könnten empfindlichen Eltern ins Mark fahren. Etwa wenn sie den überzüchteten Kevin-Marcel beschreiben, der in der protestantischen Kindergruppe als erstes fragt: "Wo ist der Monitor?"
....Ihre Kritik ist höchst ironisch, aber offenbar so trefflich, dass sich 200 Besucher in der Kirche in Alt-Nauheim ausschütteln vor Lachen.Kein Platz blieb im evangelischen Gotteshaus unbesetzt, als dort am Freitagabend das "Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer-Kabarett" sein zweites Gastspiel in Nauheim gab. Vor einem Jahr trat das Duo dort schon einmal auf. "Die wollen wir wieder haben", lautete der einhellige Kommentar. Weil die Veranstaltung nun in die Reihe "Nauheim Kreiskulturgemeinde 2008" eingebettet war, schien der Andrang noch größer. Seit Tagen war das theologisch angehauchte Verbalspektakel ausverkauft.
......Ihr Vortrag ist expressiv, nie schamhaft leise und auch nicht oberlehrerhaft mit erhobenem Zeigefinger. Auch das Hinschauen macht Spaß. Schnell drängen sich Vergleiche mit Henni Nachtsheim und Gerd Knebel vom Comedy-Duo "Badesalz" auf, nicht nur wegen des Dialekts.An Eloquenz und Schlagfertigkeit stehen sie den Vorreitern in Sachen Hessen-Witz in nichts nach, inhaltlich sind sie ihnen überlegen. Das spricht, verständlicherweise, ein anderes Publikum an. Vor allem, wenn sie politisch werden. Dass beim G8-Gipfel voriges Jahr "die ganze Bande von Schwererziehbaren" hinter einem Zaun verschwand, fanden sie klasse.
Die evangelische "Folkloregruppe in Auflösung" aus Nauheim kann vom Pfarrer-Kabarett gar nicht genug kriegen. Schon jetzt wurden Stimmen laut, das Duo bald wieder einzuladen.

Darmstädter-Echo, 3.3.2008

 

"Das Auditorium war von der wortgewandten Kirchensatire der beiden Insider mit mehr als einem Augenzwinkern restlos begeistert."

Hanau-Post, 18.2.2008

 

"Auf eine überaus erfolgreiche Benefizveranstaltung mit dem Babenhäuser Pfarrerkabarett kann der Frauenbeirat Langebselbold zum wiederholten Mal zurückblicken und konnte dem Frauenhaus Hanau stolze 7.848,21 Euro übergeben. In der ausverkauften Klosterberghalle strapazierten die zwei Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein und Clajo Herrmann von anfang an die Lachmuskeln des Publikums."

Hanauer Anzeiger, 1.2.2008

 

"Hartes Zwerchfelltraining erfuhren die Zuschauer am Sonntagnachmittag in der Collenberger Südspessarthalle.......Wellness-Wahn und mediale Manipulation, Geburtenrückgang und soziale Kälte, Esoterik-Geschwafel und Beziehungskisten - Greifenstein und Herrmann lassen kaum ein Thema aus. Wer das Programm vor einem Jahr gesehen hat, der entdeckt viel Neues und auf aktuelle Situationen zugeschnittene Spitzen. Bitterböse ist Greifensteins satirische Attacke auf die Kampagne von Roland Koch im hessischen Wahlkampf, bildhaft die Analyse der großen Koalition, die mit dem Bauen von Bauklötzchentürmen gleichgesetzt wird. Sobald der eine den höheren Turm gebaut hat, stößt der andere ihn um."

"Bote vom Untermain", 21.1.2008

 

"So voll hätte jeder Seelsorger sein Gotteshaus gern! Um einen Festsaal mit 350 Leuten zum Bersten zu füllen, mussten Hans-Joachim Greifenstein und Claus-Jochen Herrmann indes erst den Beruf wechseln......In fastnachtlicher Dekoration legte das Duo einen Auftritt hin, der Bühnen-Asse erblassen ließe......Wüsste man's es nicht besser, man könnte glauben, die beiden hätten ihr Brot nie anders verdient. Der Text war auf den Punkt gebracht, der Vortrag hochprofessionell. Die Sätze wirkten dank hessischen Gebabbels wie eben eingefallen. Doch da fand sich kein flauer Kalauer, keine schwache Stelle.....Welch ein Verlust für die Kanzel! Welch ein Gewinn fürs Kabarett!

Offenbach Post, 19.1.2008

 

"Wenn Clajo Herrmann und Hans-Joachim Greifenstein eine Tugend beherrschen, dann ist es das Jammern auf hohem Niveau und mit hohem Unterhaltungswert......Letztlich ist es oft der böse, abwegige Blick auf Kirche, Kinder oder Ehe, der das Pfarrerkabarett so erfrischend macht.....Für Zuschauer und DGB-Ortsverband Heppenheim, der die Hälfte des Erlöses der Bergsträßer Arbeitsloseninitiative "Andere Wege" spenden wird, war "Kopf hoch Goliath" in Hambach ein großer Erfolg mit reichlich Seitenhieben auf die moderne Gesellschaft."

Echo-Online, 27.11.2007

 

"Die beiden treiben zwar ihren Schabernack mit Religionen, brechen aber nie den Stab über dem Wert "Glauben" an sich. Möglicherweise macht gerade diese Ein- und Rücksicht den Erfolg der beiden Kabarett-Pfarrer aus: Sie erhöhen sich allenfalls durch den Gang auf die Bühne, kübeln dort aber nicht konturlos Spott und Häme. Im Grunde bleiben sie die gleichen armen Sünder wie jene unten im Saal."

CD-Rezension zu "Kopf hoch, Goliath!" Evangelische Sonntags-Zeitung (EKHN) 30.9.2007

 

"Missionieren von der Bühne herunter, nein, das ist nicht ihr Ding. Auch wenn beide gläubige Christen sind."

Frankfurter Rundschau 18.8.2007

 

"Bereits in der Pause staunten und sinnierten die Besucher über Wortwitz und Hintersinn der Kabarett-Pfarrer, und die Dame an der Kasse flüsterte zufrieden: "Es sind nicht nur konstante Kirchgänger da, sondern auch Protestanten, die sonst selten kommen und viele Büsnauer Katholiken.""

Stuttgarter Zeitung-Filder Zeitung 16.7.2007

 

"Kopf hoch, Goliath ..Auf jeden Fall empfehlenswert für alle Christen, nicht nur die Evangelischen, und Nichtchristen!"

Nassauer Neue Presse 30.6.2007

 

"Wer hatte an der Uhr gedreht? Dem Publikum in der vollbesetzten Ludwigshall verflog die Zeit im Nu. ...zweieinhalb Stunden... mit viel Tiefsinnn und Hintergrund waren jeden Euro wert."

Dieburger Anzeiger 13.6.2007

 

"Eigentlich wollte man die beiden gar nicht mehr von der Bühne lassen."

Odenwälder Bote 5.6.2007

 

"Pfarrer und Kabarett, da denkt man an schale Witzchen und beschauliche Seniorennachmittagen bei Kaffee und Kuchen. Wer mit solchen Erwartungen ins Wächtersbacher Bürgerhaus kam wurde herb enttäuscht......denn das Programm von Hans-Joachim Greifenstein und Clajo Herrmann....entpuppte sich als Feuerwerk kabarettistischer Kabinettstückchen. "Kopf hoch Goliath" heißt ihre aktuelle Tournee, auf der die beiden Gottesmänner die Lage im Lande allgemein und in der evangelischen Kirche im besonderen kritisch reflektieren. Zusammen und alleine gaben sie ihre - mitunter ätzenden - Kommentare zur Lage und den Perspektiven der Protestanten, berichteten vom Gemeindealltag, und entwickelten Visionen von einer strahlenden Zukunft.....Insgesamt boten die beiden Künstler ein herausragendes Kabaretterlebnis, weitab von plumper Comedy. Dabei bleiben sie immer geerdet und nicht nur kritisch gegen andere, sondern auch mit sich selbst....."

Gelnhäuser Tageblatt 21.4.2007

 

"Ein Kabarettistenpaar, das aus Pfarrern besteht, lässt sich in keine der gängigen Comedy-Schubladen stecken. Sie sind einerseits Kabarettisten, "Trittbrettfahrer, die dem echten Kabarett der Bundespolitik nacheifern". Andererseits wollen sie Gleiche unter Gleichen sein, aus den Reihen der Gemeinde, so "volksnah" wie "Badesalz" jedoch mit dem Gütesiegel "evangelisch". Jedenfalls sind sie eloquent, aufbrausend und lustig - solch ausgelassenes, lautes Lachen hat das Gotteshaus in Steinbach wohl noch nicht erlebt. Andererseits machen sie den Zuhörer nachdenklich wie nach einer guten Predigt, die aufbauend ist und einen tieferen Sinn hat. Sie legen die Finger in die Wunden der modernen Gesellschaft, wenn sie in ihrem neuen Programm die großen Themen "demografischer Wandel" und "Kinder" anprechen und es genau so machen, wie der deutsche Durchschnittsbürger - nämlich jammern."

Giessener Anzeiger, 17.4.2007

 

"Frech, flott und respektlos, gewürzt mit einer gehörigen Dosis Komödiantentum berichteten die beiden....Pfarrer bei der Odenwald-Premiere ihres neuen Programms in Bad König über ihre Erlebnisse mit "kindlichen Fremdprodukten", Gören also, die für den Kindergottesdienst bei ihnen abgegeben werden und die reinweg zum Fürchten seien.....zwei kurzweilige Stunden lang, mal gemeinsam, mal Solo und die rund 150 Zuschauer in der Rentmeisterei hatten ihren Spaß an den verbalen Angriffen....."

Odenwälder Echo 3.4.2007

 

Ein Segen für die Menschheit
Trost im Jammertal des Lebens: Erstes Allgemeines Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett im Aschaffenburger Hofgarten

Der Mensch zeigt also doch noch wenigstens ab und an Gottvertrauen: Schon Wochen bevor Hans-Joachim Greifenstein und Claus-Jochen Herrmann mit ihrer Aufmunterung „Kopf hoch Goliath" erstmals auf das Humor-Volk niederkamen, meldeten Begegnungsstätten wie Hofgarten-Kabarett in Aschaffenburg, Kochsmühle Obernburg, Halb-Neun-Theater Darmstadt und die Kleinkunstbühne Käs in Frankfurt ausverkaufte Säle. Unter dem an ein Bußgebet erinnernden langen Namen „Erstes Allgemeines Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett" gelten Greifenstein und Herrmann eben als heitere Künder schmerzvoller Einsichten, die zumindest für zwei, zweieinhalb Stunden mit ihren Schilderungen des ganz normalen Menschseins überirdischen Spaß bereiten können.
Tatsächlich rechtfertigen die beiden - auf eigenen Wunsch derzeit vom Amt beurlaubten - evangelischen Pfarrer von Babenhausen und Harreshausen dieses Gottvertrauen einer in den vergangenen Jahren immens gewachsenen Jüngerschar in einem Programm, von dem bis zur Premiere am Mittwochabend im Aschaffenburger Hofgarten-Kabarett nur der Titel bekannt war: „Kopf hoch Goliath" als Nachfolger von „Auch Jünger werden älter" wird - das wissen die beiden realitätsnahen Seelsorger selbst - den künftig Geborenen nicht als Offenbarung eines zeitlos deutschen Humors gelten müssen. Die wahren Plagen der ersten sieben Jahre des neuen Jahrtausends indes wissen die beiden bekennenden Lebensfrohen ihren gegenwärtigen Mitbrüdern und -schwestern sehr genau aus dem Alltag ans helle Licht zu bringen - und noch viel wichtiger - mit bisweilen biblischer Sprachgewalt zu richten. Und zumindest einen unumstößliche Erkenntnis darf mit nach Hausen genommen werden: Gott versteht Spaß, sonst hätte er nicht zwei seiner Jünger mit der Freude daran gesegnet.
„Kopf hoch Goliath" ist eine Geschichte, die in Nebensträngen ausfasert und - welch ein Wunder!- sich letztlich doch immer wieder um einen roten Faden schmiegt: Als Berufs-Protestanten mit düsterer Perspektive begeben sich Greifenstein und Herrmann auf den Weg zur Eigen-Job-Sicherung, um letztlich doch zu erkennen, dass die moderne Zivilsation ein Fegefeuer der Eitelkeiten bleiben wird. Immerhin: Das Prinzip Hoffnung sorgt fürs Happy-End.
Ausgewogen wird gemeinsam die Botschaft unters Volk gebracht, jeder der beiden Pfarrer nutzt die Bühne aber auch als seine eigene Kanzel: Greifenstein ist der Prediger, der sich bei gegebener Notwendigkeit in eher höllischen als heiligen Zorn über den Weltenlauf steigert; Herrmann dagegen bleibt der linde Lästerer, der gerne auch mal den Samen der Niedertracht im Kampf der Geschlechter pflanzt. Die Aufgaben- und Sündenverteilung ist somit klar geregelt - einig ist sich das duale Pfarrer-Kabarett im Anspruch: Gerne blödeln sie um des schnellen Lachers willen auch mal, in ihrer frohen Botschaft allerdings verbergen sich immer wieder Hinweise und Anklänge an gehaltvolle Geister unserer Zeit wie Ernst Bloch und Christa Wolf.
Dabei versündigen sich Greifenstein und Herrmann nicht wider den guten Geschmack oder das Seelenheil, im Gegenteil: Ihr neues Programm ist ein eindeutiges Bekenntnis, was ihnen das - ihr - Dasein wert ist. Die beiden treiben zwar ihren Schabernack mit Religionen (und scheuen dabei als Standesvertreter auch nicht vor Selbstkasteiungen zurück), brechen aber nicht den Stab über dem Wert „Glauben" an sich. Dieser Respekt ist anerkennenswert und unterscheidet sich grundlegend von der im Kabarett gerne in Anspruch genommenen absoluten und objektiven Wahrheit. Möglicherweise macht gerade diese Ein - und Rücksicht den enormen Erfolg der beiden Kabarett-Pfarrer aus: Sie erhöhen sich allenfalls durch den Gang auf die Bühne, kübeln dort aber nicht konturlos Spott und Häme. Im Grunde bleiben sie die gleichen armen Sünder wie jene unten im Saal - mit einem wichtigen Unterschied: Die unten dürfen verzeihliche Schadenfreude zeigen, weil die zwei da oben aus ihrem Herzen keine Mördergruben machen und sich zu ihrer Fehlerhaftigkeit und Fehlbarkeit bekennen. Und da spricht es natürlich auch für Gottvertrauen dieser beiden Seelen, wenn sie so sicher sind, dass dem Publikum das Lachen eben doch wichtiger ist denn das Werfen des ersten Steins.
Womit die zweite Erkenntnis ebenfalls eine tröstliche ist: Wahrlich, das kann kein Zufall sein, wenn dem Menschen nach Freude dürstet. Und da tut es gut zu wissen, dass es welche wie Hans-Joachim Greifenstein und Claus-Jochen Herrmann gibt, die Labsal bieten in so manchem Jammertal.

Stefan Reis, Main-Echo 30.3.2007

 

"Hallo, liebe Kabarettisten,
wir waren gestern bei Ihrem Auftritt in Giessen und waren vollauf begeistert. Ich habe lange nicht mehr so herzlich und befreiend gelacht. Als Katholikin hatte ich befürchtet, dass ich vielleicht manches nicht verstehe, aber das war kein Problem. Es waren einfach alle Themen gut aufbereitet. Ich könnte gar kein Bonbon aus dem Programm nennen. Das ganze war ein einziges Bonbon."

D.H., per E-Mail, 2.2.2007

 

"Inzwischen sind beide vom Pfarrdienst beurlaubt und zu hundert Prozent als Kirchen-Kabarettisten unterwegs. Mit ihrem Publikum, das sich auch im Ried höchst amüsiert zeigte und die Bühnenakteure mit spontanen Lachsalven und reichlich Szenenapplaus verwöhnte, füllen sie kleine Gemeindezentreen ebenso wie große Säle.....Gäbe es einen Preis fürs Schnellreden oder irrwitzige Wortverschachtelungen.....könnten die beiden Pfarrer in der Endausscheidung gewiss ganz vorn mitmischen."

Echo-Online 2.11.2006

 

 

"Wir lachen unheimlich viel. Es ist sehr lustig. Toll ist auch, dass der Dialekt geläufig ist", freute sich Inge Müller, "es sin hold Hesse". Und das verbergen die beiden keineswegs. Auf der Bühne im Schlierbacher Dorfgemeinschaftshaus wurde am Samstag gebabbelt bis die Ohren glühen. Der gebürtige Schlierbacher Joachim Gehbauer gesteht in der Pause lachend: "Die reden schneller, als wir denken können." Nicht nur die Schnelligkeit ist atemberaubend, auch die Wortakrobatik ist verblüffend........."Ein sehr gelungener Abend", bekräftigt Ilona Zeiß. Die Katholikin räumt ein, dass immer ein Körnchen Wahrheit dabei ist, manchmal eben auch ein Korn. Mit ihrem Humor überzeugen die Pfarrer auch Stefan Keil: "Sie sprechen zentrale Themen an. Ihr Auftritt bringt die Situation der Kirche auf den Punkt."......Wer schon immer mal wissen wollte, warum Männer Autos lieben, Frauen Schuhe bis zum Umfallen haben, Männer nicht diskutieren können und Frauen kein Selbstwertgefühl haben, der sollte bei nächster Gelegenheit die Show der beiden südhessischen Pfarrer besuchen."

Darmstädter Echo, 11.9.2006

 

 

"Hans-Joachim Greifenstein und Claus-Jocehn Herrmann überzeugten das Publikum und präsentierten über zwei Stunden professionelles Kabarett, und zwar vom Feinsten.......Der Funke zum Publikum sprang jedenfalls vom ersten Betreten der Wächtersbacher Bühne über, und während der Pause urteilten unter anderem Stimmen aus dem Publikum: "Das ist ein super Programm. Meine Freundin hatte mich heute mittag angerufen, dass sie eine Karte übrig hätte. Ich hätte mich wahnsinnig geärgert, wenn ich heute nicht hier wäre", so Bettina Horstmann aus Brachttal. Renate Hartwig aus Gründau-Breitenborn meinte: "Ich habe viel gelacht und ich habe Muskelkater. Man braucht überhaupt keinen Sport zu machen. Ich hatte mal einen Ausschnitt im Fernsehen gesehen und das hat mich bewogen, hierher zu kommen. Das ist toll." Das Programm "Auch Jünger werden älter" ist ein ausgereiftes Stück, das Seinesgleichen am Kabaretthimmel sucht."

Gelnhäuser Neue Zeitung, 24.5.2006

 

 

"Zwei Insider nehmen die kirchliche Kultur auf's Korn - heraus kommt das untrügliche Gefühl, dass Clajo Herrmann und Hans-Joachim Greifenstein traumwandlerisch den neuralgischen Punkt treffen...."

Deutsches Pfarrerblatt 5/2006

 

 

„Auch Jünger werden älter" – das mussten sich Clajo Herrmann und Hans-Joachim Greifenstein vom „Ersten Allgemeinen Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett„ schonungslos eingestehen. Doch statt über die granufink-resistente Wanderniere und den Heizdecken-Verkauf beim Stones-Konzert Trübsal zu blasen, füllten die beiden auf Einladung des Fresche Keller mit ihrem fünften Programm, „entstanden in der dritten Midlife-Crisis", lieber das Bürgerhaus Bobenhausen bis auf den letzten Platz.........Ob im Duo oder Solo, ob unterwegs bei „Jokastes Töchtern", bei den "Anonymen Nordic-Walkern" oder in den Abgründen der Evolution: Clajo Herrmann und Hans-Joachim Greifenstein schonen weder das starke noch das schwache Geschlecht, weder die Kirche noch ihr „niederschwelliges Erlösungs-Tamtam". Probeweise versuchte man sich sogar an Gott selbst: Wenn dieser nun doch eine Frau wäre und das Universum nichts anderes als eine riesige, unaufgeräumte Handtasche, die SIE ab und zu auf den Kopf stellt?
Und immer liegt der Finger genau auf der Wunde: auf der Konturenlosigkeit modernen Christentums, auf dem weiblichen Perfektionismus und dem männlichen Steinzeitgebahren, auf Kolonialismus in Sachen Esoterik und der haarscharf vorbeizielenden Suche nach der eigenen Mitte.
Dennoch – das Augenzwinkern ist unübersehbar. Immerhin befinden wir uns alle „in einem großen Selbstversuch", der uns Gott weiß wohin führen wird. Anregungen hole man sich bitte „Sonntags morgens im Haus Ihres Vertrauens!" so die abschließende Empfehlung der beiden Vollblut-Kabarettisten, die ihr Publikum mehr als zwei Stunden lang bestens unterhielten.

Inge Müller im "Kreisanzeiger für Wetterau und Vogelsberg", 20.5. 2006

 

„Kurzweilige Gala"
Kirchen-Kabarett - Alle Künstler treten in der voll besetzten Stadthalle noch einmal auf

von Gregor Ries


Alle Solokünstler und Gruppen standen zum Fi-nale des vierten Kirchen-Kabarett-Festivals, das an vier Tagen über 1300 Gäste anlockte, auf der Bühne der ausverkauften
Babenhäuser Stadthalle. Zum Abschluss lieferten alle, die aufgetreten waren, noch einmal einen Querschnitt ihres Könnens, bevor Schirmherr Sinasi Dikmen die Veranstaltung mit einem Solo beschloss.
Wie an den Abenden zuvor führte Clajo Herrmann vom „Ersten Allgemeinen Pfarrer(!)-Kaba-rett" mit trockenem Witz durch das Programm. Wieder kommentierte er respektlos Konflikte zwischen den Kirchen: In fünfzig Jahren, sagte Herrmann etwa, gebe es ohnehin keine Probleme mit der Ökumene mehr. Dann könnten die Leute sich nicht mehr erinnern,
aus welcher Kirche sie ausgetreten getreten seien.
Zunächst ließ aber das „Klerikale Kabarett Kommando" ein weiteres Mal den Missionarsroboter „H.E.L.M.U.T" (für: „Heiden erkennen, listig missionieren und taufen") auf das
Auditorium los und sang ein Loblied auf „die kleine Kirche bei unserer Kneipe".
Erster Höhepunkt des Abends war der kirchliche Liedermacher Wolfgang Buck, der die vertrauten Protestsong-Klischees mit Ironie und Witz unterlief. In unverkennbar fränkischem Idiom intonierte er vier musikalisch aus-gefeilte Titel zwischen Nonsens-Wortspielketten und Poesie. Ulrike Böhme brachte ihre redselige Gemeindehelferin Frau Schabiew-sky auf die Bühne: In atemlosen Tempo und wild gestikulierend demonstrierte sie die unendlich langsamen Mühlen der Kirchenbürokratie.
„Willst Du froh und glücklich leben, lass kein Ehrenamt Dir geben", hieb die Kölner Gruppe Klüngelbeutel in die gleiche Kerbe. Zudem kommentierte das Quartett satirisch den Kopftuchstreit und inszenierte die Ehe eines katholischen Kardinals mit einer evangelischen Pastorin als kirchlichen Schlager-Wettbewerb. Der Babenhäuser Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein riss mit seinem Solo und seinem Lieblingsthema - den Differenzen zwischen den Geschlechtern - das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Die einzigen Frauen, auf die Männer seiner kabarettistischen Meinung nach hören, sind ihre Mütter und die weibliche Stimme des Navigationssystems im Auto. Deutsch-türkische Unterschiede nahm am Ende Sinasi Dikmen auf die Schippe. Seine Bühnenerfindungen - die deutsche Ex-Frau Gisela, die sich zeitweise „Güselü" nannte und seine schräge Verwandtschaft - waren Anlass für manchen Spott.
Das Programm war kurzwe-lig, die Kalauer selten. Bleibt zu hoffen, dass es in zwei Jahren das nächste Kirchen-Kabarett-Festival geben wird.

Darmstädter Echo, 2.5.2006

 

Ein Kirchentag der besonderen Art
Die Abschluss-Gala des Babenhäuser Kirchen-Kabaretts zeigt praktiziertes Miteinander

von Stefan Reis

BABENHAUSEN. Kein Kreuz hängt im Saal - und doch ist das Kirche, was sich vor den Augen und Ohren des Publikums vollzieht: »Gelebte Kirche« eigentlich. Denn auf der Bühne der Babenhäuser Stadthalle werden keine Glaubenskriege ausgefochten, dafür Humor und Ironie als Weggenossen auf dem langen Marsch durch die Institutionen aufmunternd auf die Schultern geschlagen.
»Gelebte Kirche« auch, weil das Klerikale Kabarett Kommando, der Pfarrer Wolfgang Buck, die Katholikin Ulrike Böhmer, die Pastoren-Ehepaar-Comedians von "Klüngelbeutel" und das Erste Al-gemeine Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett sowieso »wenngleich verpackt, aber doch realistisch« den Alltag in evangelischen und katholischen Kirchen- und Pfarrgemeinden darstellen: Zumindest findet das Gertrud Meyer, und sie muss es als Mitglied im evangelischen Kir-chenvorstand von Schaafheim wissen. Gertrud Meyer ist mit dem ebenfalls im Schaafheimer Kirchenvorstand aktiven Torben Weinkauf an diesem Sonntag zum ersten Mal überhaupt beim Kirchen-Kabarett-Festival in der Nachbarstadt und erlebt auf »lockere Weise das Aufbrechen von Verkrustungen«.
Dass es dazu überhaupt kommt, ist natürlich ein Verdienst der beiden evange-lischen Pfarrer, die in den vergangenen Jahren die Kirchenarbeit in Babenhausen bis weit in den bayerischen Spessart hinein bekannt gemacht haben: Aber Clajo Hermann als einer der beiden verweist bei der großen Abschlussgala des viertägigen Festivals nicht nur aus Nächstenliebe darauf, dass es tatsächlich die ganze evangelische Kirchengemeinde in der Kleinstadt ist, die seit 2000 im Zwei-Jahres-Rhythmus diesen Auftrieb an konfessionell-kritischen Kabarettisten zu einem bundesweiten Kirchentag der besonderen Art werden lässt.
70 Helfer packen sich zu diesem Anlass in T-Shirts mit dem Aufdruck »W. I. P. - Wischdich - intelligend - planlos« und mit an, damit - beispielsweise in diesem Jahr - vom vergangenen Donnerstag bis Sonntagabend die Absolution des Lachens erteilt werden kann. Wulf Heintzenberg ist einer von ihnen, jeden Abend vom späten Nachmittag bis Mitternacht rückt er die Stühle in der Halle zurecht, kümmert sich ums Saallicht, sammelt Geschirr von den Bistrotischen und stellt den Künstlern Requisiten auf die Bühne.
Das hat der 59-Jährige schon 2000 so gemacht und auch 2002 und 2004, »weil es einfach großartig ist; dass in Babenhausen etwas so Außergewöhnliches gelingtÂ