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Pressestimmen

".....Am Ende eines geistreichen Abends strömte die Anhängerschaft glucksend und zufrieden nach schallendem Applaus....in die friedliche und sternenklare Nachtluft eines herbstlich riechenden Oktoberabends."

Gelnhäuser Tageblatt, 20.10.2014

 

".....Das Publikum, am Ende schon vom Lachen erschöpft, dankte mit großem Beifall und konnte mit Sicherheit auf dem Heimweg das Resümee ziehen: Ei was war des en scheene Abend."

Gelnhäuser Neue Zeitung, 20.10.2014

 

"Ein Pfarrer-Duo, das es faustdick hinter den Ohren hat: Hans-Joachim Greifenstein und Clau-Jochen Herrmann ernteten mit ihrem Kabarett im Sternendom Begeisterungsstürme..... Martin Luther, dieser Taliban des Mittelalters hat vergebens gewirkt. Da ist sich Greifenstein, protestantischer Pfarrer und Kabrettist ganz sicher......Herrmann indessen kann die... Aufregung nicht so recht verstehen. Der evangelische Gottesstaat sei - zumindest in Deutschland - doch längst Realität: Kanzlerin ist die Tochter eines evangelischen Pfarrers - und der Bundespräsident war in seinem ersten Leben protestantischer Seelsorger. Vor 600 restlos begeisterten Zuschauern im ausverkauften Sternendom der evangelischen Kirche blieb Greifenstein am Donnerstagabend jedoch überzeugt: Es wird Zeit für eine radikal-evangelische Reformation......"

Bergsträsser Anzeiger, 14.6.2014

 

"Greifenstein poltert, kalauert, und "regt sich uff", Herrmann reagiert verhaltener, schweift ab. Gemeinsam lösen sie mit ihren Gedankengängen absurde Kettenreaktionen aus, die im Publikum Lachtränen verursachen........zwei Stunden sprühender Witz und waghalsige Gedankensprünge hinterlassen ein begeistertes Publikum."

Darmstädter Echo, 26.5.2014

"Konzentriertes Zuhören war neben dem Trocknen des Lachtränenfluses am Freitagabend in der Langenselbolder Klosterberghalle gefragt, wollten die über 550 Zuschauer keine der Pointen verpassen.....das Publikum überhäufte die beiden Protagonisten mit regelrechten Beifallstürmen.....Das Theologen-Duo, das seine Witze bei weitem nicht nur auf Kosten anderer machte, würzte seine pointenreichen Dialoge stets mit einer gehörigen Portion Selbstironie - und  genau das macht die beiden Geistlichen, die seit nunmehr 17 Jahren über kleine und auch mal große Bühnen touren so sympathisch....."

Gelnhäuser Neue Zeitung, 14.4.2014

 

 

"...Schimpfen bis die Bühne bebt und bis sich das Publikum vor Lachen nicht halten kann, das ist ganz in Luthers Sinn.....Wenn das Babenhäuser Pfarrerkabarett evangelische Streitkunst als hessisches Kammerspiel mit Pfiff aufbereitet, kommt alles unter dem Hammer was schiefläuft.....das ist selbstironische Aufbruchstimmung nicht von der Kanzel, sondern von der Bühne, und das kommt überzeugend rüber. Das zehnte Programm von Greifenstein und Herrmann ist Loblied auf das Hessische und die Hessen, entzaubert Hegels Philosophie und bezaubert im Geiste von Possmann."


Wetterauer Zeitung, 10.4.2014


 

 

"In bewähter Manier und mit neuen, äußerst spitzen Tiraden "auf Gott und die Welt, insbesondere aber letztere", provozierte das Pfarrerkabarett Dauerlachen im Bruchköbeler Bürgerhaus.....Die Kabarett-Pfarrer wollen ja verstanden werden vom Publikum. Das versteht wohl: und lacht. Mal im gickelnden Adagio, mal im brüllenden Fortissimo. Ein gewisses Grundrauschen, ein unterschwelliges Kichern ist quasi ständig zu vernehmen. Dafür haben die beiden Komödianten der pastoralen Art auch ihre Rollen prächtig einstudiert.....Das was sie zur deutschen Kabarettlandschaft beitragen ist schon außergewöhnlich....sind die einzigen im weiten Land, die zwei Stunden lang mit dem Thema Glaube und Religion so herrlich lässig umgehen können. Und man auch am Ende noch Lust hat, weiter zuzuhören und weiter mitzulachen."

 

Hanauer Anzeiger, 5.4.2014

 

 

 

 

"An diesem Abend im ausverkauften Hofgarten-Kabarett zeigen die seit Jahren fest in der

 

Kleinkunstszeneverankerten Pfarrer ihr jüngstes Programm zum ersten Mal auf der Aschaffenburger Bühne....Gemeinsam beackern sie Latein wie Hessisch, arbeiten sich ab an klerikalen wie menschlichen Abgründen, polemisch und doch irgendwie versöhnlich, stets heiter, auch wenn so mancher Lacher einen nachdenklichen Beigeschmack trägt. Der Humor und der Witz behält beim Pfarrerduo immer die Oberhand....Alleine sind die beiden Pfarrer stark, noch stärker als Duo, wenn sie diskutieren, schwadronieren und von Luther über die bösartige Nachbarin bis ins "geheimschlaue Hessen" ihren amüsanten Themenweg finden...."Wir fühlen lateinisch und babbeln hessisch" - und sie überzeugen mit ihrem mittlerweile zehnten Programm auch das Publikum am äußersten Rand Bayerns."

 

 

 

Main-Echo, 29.3.2014


 

"Die Premiere im Darmstädter "halbneun"-Theater lässt erwarten, dass "Nächster Sopp-Wartbug" ein Erfolg wird. Mit Geist und Witz, solo und im Duett, mit hohem Tempo und vor allem auf Hessisch unterhalten die beiden Theologen zweieinhalb Stunden lang ihr Publkum bei dieser Premiere, die zugleich der 1111. Auftritt seit der allerersten Premiere im Jahre 1997 war."


Evangelische Sonntagszeitung, 30.3.2014

 

 



....Pfarrer sind auch nicht mehr das, was sie mal waren (Stichwort Respektspersonen / Honoratioren…). Wie man hört, haben Sie, Herr Greifenstein, schon in Ihrer Sturm- und Drangzeit in Seligenstadt der kirchlichen APO angehört und als Zeichen gegen die Obrigkeit die “Baa aus’m Fenster bambele lasse”?

 

Meine Sturm- und Drangzeit ist ja noch nicht zu Ende. Die Zeiten erfordern immer noch, „dass mer sisch uffrescht“. Zur Zeit stürme und dränge ich in Bensheim-Schwanheim. Hier lasse ich zwar nicht mehr „die Baa aus'm Fenster“, aber „die Schnut von de Kanzel bambele“. Und das macht richtig, richtig Spaß.

 

Laut ist Greifenstein heute noch. Beim gemeinsamen Auftritt gibt er den gewichtigen Choleriker, Herrmann den leptosomen Stoiker. Ein Stilmittel, das sich bisher durch alle Programm zieht? Wie sind die Temperamente im wahren Leben verteilt?

 

Genau so. Da wir nicht schauspielern können, spielen wir uns einfach selbst.

 

Das Publikum erlebt rund zwei Stunden Wortakrobatik, gespickt mit Philosophie und Nonsens. Dieses Mal geht’s um: Reformation 2.0, Deutschland in Lethargie, Äpp-Deppe, die Entdeckung der Langsamkeit, Fremdbestimmung durch Fraa Batz um nur ein paar wenige zu nennen. Wo finden Sie die Themen? Wer verpackt sie in die flotten Sprüche? Haben Sie Spickzettel oder Eselsbrücken, um sich das alles zu merken?

 

Die Themen liegen auf der Straße, gehen uns auf die Nerven, springen uns an. Der Fundus ist unerschöpflich, weil – wie Einstein sagt – das Universum möglicherweise, die menschliche Dummheit aber ganz sicher unendlich ist. Unsere Texte schreiben wir selbst, für uns sind es Notwehrübungen. Spickzettel haben wir, Eselsbrücken auch aber vor allem haben wir mehrjährige Übung. Schlappmäuler sind wir von Kindesbeinen an, hatten beide extrem lustige Mütter, waren Klassenclowns und haben Predigtlehre gelernt. Unsere Angehörigen sind froh dass wir auswärts auftreten. Wenn wir auf der Bühne sind ist zu Hause mal ein bisschen Ruhe.

 

Ein roter Faden im Programm ist der Hesse im Allgemeinen und im Besonderen. Empfehlen Sie Ihr Programm überhaupt für “Eigeplackte”?

 

Man sollte den Besuch zur Pflicht machen so wie Sprachprüfungen für Migranten. Wer in Hessen leben will, sollte uns ertragen lernen. Wenn jemand aus, sagen wir mal: „Hannover“ (!) nach Seligenstadt zieht, wird er die bestürzende Entdeckung machen, dass hier Menschen leben, die ihre inneren Empfindungen mit emotionaler Wucht nach außen tragen können. Daran könnte er wachsen und reifen. Die Australier – wenn sie schlau sind ! - lernen auch viel von den Aborigines......

 

Sie erzählen von Luther und Hegel, zitieren Bloch, Goethe und Einstein. Was hat ein Zuhörer, der nicht humanistisch gebildet ist, von Ihren Gags?


Viel Spaß an unseren lustigen Gesichtern und den 1.034 anderen Gags, die auch noch im Programm enthalten sind. Im Übrigen konnte Luther sich auch einem Schweinehirten verständlich machen. Wir träumen davon, dass noch mehr Schweinehirten in unsere Veranstaltungen kommen (und ein paar geräucherte Stücke vom Schwein mitbringen, um sie bei der Zugabe auf die Bühne zu werfen)."



Offenbach-Post, 20.3.2014

 


 

"Zwei Stunden lauschten die Gäste Witzen und Bonmots, bissigen, tiefsinnigen und hintergründigen Bemerkungen.  Mit deftigem Hessisch, gespickt mit lateinischen Anmerkungen ("Latein ist das Englisch der katholischen Kirche!") und rasanten Wortspielereien brachten die klerikalen Querdenker ihre philosophischen und theologischen Erkenntnisse unters Volk.........Das Feuerwerk an geistreichen Pointen war ein einziger Genuß und erfreute 210 Besucher in der Kirche. Der Eintritt war frei, die Künstler verzichteten auf ihre Gage. Die Zuhörer dankten nicht nur mit anhaltendem Applaus, sondern auch mit fast 1.600 Euro an Spenden für das neue Taufbecken, was Pfarrerin Rita Mick-Solle  besonders freute."

Wetterauer Zeitung, 19.3.2014


Premiere mit „Nächster Stopp: Wart-Burg“: Das „Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer (!) Kabarett“ zeigte am Donnerstag zum ersten Mal sein neues Programm im Darmstädter Halbneun Theater.
Mit scharfem Witz untersucht das Duo die Ausprägungen des Zeitgeists und Trends in der Kirche.

Erwartungsgemäß platzte das Halbneun-Theater aus allen Nähten, als Hans-Joachim Greifenstein und Clajo Herrmann am Donnerstag die Premiere ihres zehnten Programms und zugleich ihren 1111. Auftritt feierten. Zwischen Nonsens, Satire, Wortspielen und philosophischem Diskurs gelingt ihnen eine so heitere wie sozialkritische Vergangenheits- und Gegenwartsanalyse. Immer wieder springen die Kabarettisten zwischen historischen Ereignissen und Persönlichkeiten hin und her, ohne den roten Faden zu verlieren. So habe es sich bei Reformator Martin Luther um den Edward Snowden seiner Zeit gehandelt, der die katholische Kirche zwar retten wollte, sie aber unbeabsichtigt zerstörte.

Anspielung auf Luther und das DDR-Auto

Der Titel des Programms spielt sowohl auf Luthers Verbannung 1521 auf die Wartburg an, während der er in nur elf Wochen das Neue Testament ins Deutsche übersetzte, als auch auf den DDR-PKW. Das führt einerseits zur Frage, was nach fast 500 Jahren Reformation überhaupt übrig geblieben ist, während andererseits eine Exkursion über die bewusst mangelhafte ostdeutsche Automobilproduktion als Fortschrittsblockade eingeschoben wird.

Wie gewohnt ergänzen sich Greifenstein und Herrmann durch ihr unterschiedliches Temperament perfekt. In seiner Paraderolle als Babenhäuser Küster im grauen Hausmeisterkittel jagt der untersetzte Greifenstein über die Bühne und echauffiert sich über Ausprägungen der Moderne. Über den Tablet-Computer als Brett vor dem Kopf, Körperkult, Zeitgenossen, die im Geländewagen zum Fitness-Center rasen, oder aussterbende Vereine und Stammtische als Trend zur sozialen Verödung wechseln sich seine Themen ab.

Erneut vermischt der schlaksige Clajo Herrmann kirchengeschichtliche Exkursionen, Bibel-Exegese und sarkastische Reisebeobachtungen in unterkühlt-trockener Manier. Trotzdem fallen seine verbalen Attacken nicht weniger wütend und bissig aus. Vom ersten und kürzesten Witz des Abends „Treffen sich zwei Päpste“ bis zu fast entschuldigend vorgetragenen Kommentaren zu Tebartz van Elst, dem „Bischoff aus Mittelerde“, reichen die Spitzen auf die katholische Kirche. Am Ende steht jedoch der versöhnliche Appell zur Zusammenarbeit und Reformation beider Kirchen.

Frankfurt und Offenbach als Musterbeispiele

Unnachahmlich schaffen es die beiden Theologen, komplizierte Zusammenhänge auf komische Art zu verdeutlichen und absurde Kettenreaktionen aufzuzeigen. Hegels Dialektik aus These und Antithese erklärt Greifenstein am Konflikt von Frankfurt und Offenbach, während er zum Begriff der Synthese den gespritzten Apfelwein heranzieht.

Selbst wenn mitunter ein vertrauter Gag aus der Schublade geholt wird, entwickeln die beiden diesen mittels neuer Pointen weiter. „Nächster Stopp: Wart-Burg“ gehört zu den besten Programmen des „Pfarrer (!) Kabaretts“, das durch perfektes Timing sowie die Balance aus satirischen Widerhaken und nachdenklichen Momenten glänzt. Hinter dem aktuellen Comedy-Nachwuchs brauchen sich Herrmann und Greifenstein jedenfalls nicht zu verstecken.

Darmstädter Echo, 15.3.2014

 

"Es gibt selbst ernannte Comedians, bei denen sich das Publikum fragt, wer um Himmels willen sie nur auf eine Bühne und in die Nähe eines Mikros gelassen hat. Und es gibt solche, die man am liebsten gar nicht mehr von der Bühne lassen möchte. Hans-Joachim Greifenstein und Clajo Herrmann bekannt als das "Erste Allgemeine Babenhäsuser Pfarrerkabarett", gehören eindeutig in die zweite Kategorie....."

Südhessen Morgen, 3.2.2014

 

"Tränen dürfen gerne rollen und sie tun es auch, wenn Clajo Herrmann und Hans-Joachim Greifenstein etwas sagen. Und sie haben viel zu sagen - ganze siebzig Minuten fetzen pausenlos ganze Kaskaden witziger Anmerkungen und tief philosophischer Betrachtungen über die Mikrofonanlage....Dann packen die beiden hessischen Originale im zweiten Teil des Abends nach einer Pause noch weitere sechzig Minuten obendrauf und weil die Zuhörer noch nicht nach Hause gehen wollten, erhielten sie eine Zugabe. Jeder Platz in der Kirche war besetzt und die Zuhörer ließen ganz offensichtlich jedes Wort aufmerksam auf sich wirken......Beim mittlerweile fünften Auftritt....zeigte sich wieder erwartungsgemäß die Durchschlagskraft ihres vielseitigen Humors und hessischen Sprachwitzes....."

Tip-Südhessen, 5.2.2014

 

"......Mit hochgradiger Bühnenpräsenz und aussagekräftiger Mimik und Gestik zogen die Protagonisten das Publikum in ihren Bann. Während dem zweieinhalbstündigen Programm hatten Greifenstein und Herrmann die Lacher durchweg auf ihrer Seite......Gekonnt gingen sie immer wieder auf die Zuschauer ein......Am Ende wurden die beiden mit tosendem und lang anhaltendem Applaus belohnt."

Lampertheimer Zeitung, 3.2.2014

 

"Das ist schon fast wie Weihnachten, denn so gut besucht ist die Martin-Luther-Kirche sonst nur am Heiligen Abend: Die Bänke sind gefüllt und zusätzlich stehen Stühle in den hintersten Reihen.....bei der seit Wochen ausverkauften Veranstaltung stellte das Theologen-Duo sein nunmehr neuntes Programm "Hänsel in Bethel" vor.....Immer wieder flicht das Duo gekonnt und oftmals unerwartet theologische Bezüge ein und lässt biblische Figuren wie Noah und Abraham Einzug in sein Programm halten. Geschichten aus der Heiligen Schrift werden lebensnah und unterhaltsam erzählt.....auch wenn sich Herrman und Greifenstein scherzhaft über andere Religionen echauffieren, so geschieht dies stets mit dem gebotenen Respekt.....von den regionalpatriotischen Hessen könnte sich so manch ein Religionslehrer eine Scheibe abschneiden und hätte damit vermutlich mehr Erfolg, seine Schüler für das Fach zu begeistern. Intelligent und witzig zeigt das Pfarrerkabarett, dass Gott garagntiert Humor hat."

Offenbach-Post, 2.12.2013

 

"Gedankensprünge unglaublicher Art sind ihr Markenzeichen: Hans-Joachim Greifenstein und Clajo Herrmann gastierten mit ihrem Programm "Hänsel in Bethel" in Neustadt......Geistliche, die in rasanter Geschwindigkeit einen aberwitzigen Geistesblitz auf den anderen folgen ließen....ob im Doppelpack oder im Solo, das rasende Tempo von Pointen und thematischen Sprüngen hielten die beiden Bühnenprofis über gut zweieinhalb Stunden durch. Eben noch im alten Trestament, konnten die Protagonisten im zweiten Teil des Satzes schon eine groteske Erfahrung während des Pauschalurlaubs glossieren. Lessings Weisheiten tauchten ebenso urplötzlich auf wie Abrahams späte Verwandtschaft.....und ihre Mundart setzten beide gleichsam als Sahnehäubchen obendrauf....erfrischend grotesk, wagemutig frech und spitzfindig in Humor und Inhalt inszenierten die beiden Kabarettisten einen Abend, bei dem es pausenlos etwas zu lachen gab."

Odenwälder Echo, 22.10.2013

 

"Wer sich fragt, ob Geistliche lustig sein können, der war noch nicht bei einer Aufführung der beiden dabei....auch wenn die beiden nicht immer das sind, was man politisch korrekt nennt....gerade diese Bissigkeit, mit der auch die eigene Rolle aufs Korn genommen wird, macht das Programm besonders gelungen und rundet das sympathische Auftreten der beiden ab."

Gelnhäuser Neue Zeitung, 10.5.2013

 

".......passt der Zuschauer hier mal eine Minute nicht auf, wird er sich wundern, waum plötzlich nicht mehr die Lebenserwartung im Alten Testament thematisiert wird, sondern Pauschaltourismus. Da das Publikum den Babenhäusern sowieso an den Lippen hing, wie es nur bei wenigen Pfarrern der Fall ist, musste man sich deswegen keine Sorgen machen. Und so ergaben sogar die wilden Themensprünge auf ihre Art einen Sinn. Dass das so war lag vor allem man der Bühnenpräsenz des Duos.......Bleibt noch zu klären, warum das Programm eigentlich "Hänsel in Bethel" hieß. Naja, sagen wir es so: Es hat etwas mit falschen Übersetzungen, der Frage ob Gott eine Frau ist, wütenden Gattinnen, weiter und nicht so weit entfernten Orten und altertümlichen Bordellen zu tun. Also mit allem und doch mit nichts. Und wer es genauer wissen will, sollte sich einmal das Duo mit dem sperrigen Namen einmal selbst ansehen."

Gelnhäuser Tageblatt, 10.5.2013

 

"Auch in Buchen bewiesen die beiden Kabarettisten von Anfang an, dass sie ihr Geschäft profimäßig betreiben. Routiniert, pointiert und ausdrucksstark erzählten sie manche biblische Geschichte neu. Sie setzten sich mit dem "Marktführer" in punkto christlicher Religion, der katholischen Kirche, auseinander, und sparten auch nicht mit frechen Bemerkungen gegenüber anderen Bekenntnissen. Zivilisationskritik, auch etwas Kirchenkritik, und unkonventionelle Blicke auf das deutsche Alltagsleben herrschten vor - alles in allem ein anspruchsvolles Programm, in hessischer Mundart vorgetragen. Gar mancher der Besucher hatte damit seine Verständnisschwierigkeiten."

Fränkische Nachrichten, 6.5.2013

 

"So vergehen etwa zweieinhalb Stunden wie im Flug, und als Zugabe für die längst lacherprobten Gäste gibt es noch einen Papstwitz obendrein. Getrieben von Vorurteilen und einer ironisch distanzierten Haltung zu breiten Teilen der Gesellschaft („Der moderne Mensch ist ein Depp“), treffen die beiden Hessen den Nerv ihrer Zuhörer. Ihre berufliche Herkunft lassen sie nicht außen vor, mühelos werden Brücken zu religiösen Themen geschlagen und auch diese nicht frei von Humor geschildert. Über 1000 Auftritte haben die beiden evangelischen Pfarrer seit 1997 hinter sich, der Spaß am Kabarett ist ihnen nicht abhandengekommen. Ihr Erfolgsrezept: Sie sind frech, witzig, bisweilen derb und unnachahmlich schlagfertig, doch obgleich ihr mit viel Hintersinn vorgetragener Humor nicht harmlos daherkommt, schlagen ihre verbalen Keulen nicht unterhalb der Gürtellinie ein. Ob Sushi-Esser, Facebook-Nutzer oder Einkäufer von Bioprodukten, Berufsgruppen wie Briefträger oder Unternehmensberater („Sind wie Eunuchen, sie wissen, wie es geht, machen es aber nicht“), den Kirchenkabarettisten fallen mal mehr oder weniger freundliche Thesen ein, in denen auch das eine oder andere Klischee bewusst bedient wird. Kein Problem für Hans-Joachim Greifenstein, der ohnehin davon überzeugt ist, dass der Hesse an sich eher ungehobelt daherkommt und nicht zu übertriebener Freundlichkeit neigt. „Ein Hesse ist nicht auf die Welt gekommen, um andere glücklich zu machen.“ Ob das Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrerkabarett bei seinem Auftritt in Ortenberg seine Gäste allesamt glücklich gemacht hat, ist nicht überliefert, doch gut unterhalten ging es für die Schar zufrieden auf den Nachhauseweg.

Kreisanzeiger Wetterau, 19.3.2013

 

"Sie predigen nicht von der Kanzel, sondern von der Bühne. Zitieren nicht aus der Bibel sondern rezitieren eigene Schriften: bodenständig, bissig, bösartig. Das Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrerkabarett brillierte mit seinem neuen Programm "Hänsel in Bethel" in der ausverkauften Kulturhalle Münster......Im Nu war der Funke auf das Publikum übergesprungen. Ohne Bühnenbild, Requisiten unsd Schnickschnack gelang es den klerikalen Querulanten ihre Zuschauer in Bann zu ziehen. Authentisch, gerade heraus vor allem jedoch: hessisch. Professionell spielten sich die beiden Protestanten den Ball zu, glänzten jedoch auch mit Soloparts. Als hochexplosives Gebräu aus gesundem Menschenverstand und cholerischer Ironie feuerte Greifenstein als Küster seine gesellschaftskritische Litanei ab......Auf den Spuren alttestamentarischer Figuren galoppierte Herrmann vom biblischen Bethel bis zur All-Inclusive-Anlage ins türkische Antalya.......auf der Reise vom religiäöen Fremdgehen im fernne Tibet, über Karl Marx' Proletariat des Volkes bis in die Sachsenhäuser Äbbelwoikneipe blieb im Publikum kaum Zeit, das strapazierte Zwerchfell zu entspannen."

Offenbach-Post, 16.2.2013

 

"Während des ganzen Programms jagte ein Lacher den anderen. Einzig in der Pause konnten die Besucher des Abends einmal verschnaufen und die Muskeln entspannen, bevor auch im zweiten Teil wieder ohne Unterbrechung gelacht wurde. Mehr noch: Im Bürgerhaus herrschte beste Stimmung. Die Zuschauer hielten sich den Bauch vor Lachen und wischten ab und an die Lachtränen aus den Augenwinkeln. „Ich kann nicht mehr vor Lachen. Mir tut schon alles weh“, sagte eine Besucherin glücklich und außer Puste. Die beiden Pfarrer hatten nach fast drei Stunden und einer Zugabe ihre Mission erfüllt.
Der Termin für ihren nächsten Auftritt im Jahr 2015 stehe auch schon fest. Frank Herbert vom Bürstädter Kulturbeirat zeigte sich begeistert: „Wir haben für die beiden immer so eine große Nachfrage. Dieses Jahr haben wir sogar noch 50 Karten mehr verkauft.“

Darmstädter Echo 12.1.2013

 

"Mit ihrem neunten Programm......gehen die beiden Pfarrer wieder in die Vollen und schrecken vor keinem noch so "klarem Vorurteil" zurück. Bei ihrem dritten Gastspiel in Bürstadt begeisterten die "Kabarettisten aus der Kanzel" ihre Fans im ausverkauften Bürgerhaus mit ihrem fast zweistündigen Mix aus geschickt eingewobener "Volkesstimme" und gleichzeitig sehr hintergründigem Humor......Den zahlreichen Fans des teils feinsinnigen und wenige Augenblicke später echt derben Pfarrer-Kabaretts gefällt es......Beide sind echte "Rampensäue" - die Erfahrung aus weit über 1000 Auftritten ist in jedem Moment fast physisch spürbar und macht gerade auch deswegen das neue Programm leicht verdaulich....."Hänsel in Bethel" ist in seiner Form nur schwer vergleichbar mit anderen Comedy-Programmen. Greifenstein und Herrmann haben für sich  und ihre Fans eine ganz eigene Art von Kabarett erfunden und weiterentwickelt, im ständigen Spagat zwischen  Humor und Hintersinn. Sie nehmen Alltagsphänomene auseinander und ihre Mitmenschen aufs Korn und schlagen dabei ohne Mühen Brücken zu religiösen Themen, die ihnen als Pfarrer wichtig sind. Mit hessischer Mundart und treffsicheren Pointen über unsere "Multioptionsgesellschaft" und jederzeit hohem Tempo decken beide Widersprüche und unreflektierte Verhaltensweisen auf, ohne dabei wirklich Religionen, Parteien, Gruppen oder gar Einzelpersonen zu verunglimpfen. Diese ganz spezielle "Mischung aus Babenhausen" sorgt für eine ganz neue Art von "Spaß am Umgang mir der Religion". Sicher nicht nur an diesem Mittwochabend in Bürstadt."

Rhein Main Presse, 11.1.2013

 

"In der Langenselbolder Klosterberghalle konnten sich die Lachmuskeln von Hunderten von Besuchern am Samstagabend nur kurz in der Pause entspannen. In ihrem zweistündigen Proramm haben Greifenstein und Herrmann wieder einmal bewiesen, dass kritisches Kabarett - humorvoll dargeboten ind ohne ins Triviale abzugleiten - das Publikum begeistern........es wurden auch Klischees bedient. Aber stets niveauvoll und mit so viel Dopplesinn präsentiert, dass die Darbietung zu keiner Minute ins Lächerliche abrutschte."

Gelnhäuser Neue Zeitung, 26.11.2012

 

"...Und dabei schrecken sie vor nichts zurück. Schon gar nicht vor ihrer eigenen Sprache. Dem Hessisch Gebabbel.. Denn das ist ihre größte Waffe. und die setzen sie ungebremst ein.....Natürlich wurde auch viel gelacht. Denn umwerfend komisch sind die beiden w irklich, wenn sie richtig loslegen, ob im Doppelpack oder im Solo."

Main-Echo 13.10.2012

 

Den beiden Kabarettisten Herrmann und Greifenstein gelingt etwas ganz Bemerkenswertes: Sie haben nicht nur eine ganz eigene unverwechselbare Art des Kabaretts erfunden, sondern schaffen mühelos den Spagat zwischen Humor und Hintersinn. Klug und frech nehmen sie Alltagsphänomene auseinander und schlagen spielend gedankliche Brücken zu religiösen Themen, die ihnen als Pfarrer eben naheliegen.

Ihre mundartliche Eloquenz sorgt für treffsichere Pointen und ein gutes Tempo. Beobachtungsgabe und ein sicheres Gespür für die alltäglichen Absurditäten liefern ihnen reichliches Material. trotz aller Bissigkeit und Grantelei ziehen sie Religionen und Menschen niemals in den Dreck, sondern decken mit Klugheit und Neugier widersprüchliche und unreflektierte Verhaltensweisen in unserer Gesellschaft auf. Mit ihren gelungenen Einlassungen berühren sie den Erfahrungshorizont des Publikums, wissen aber auch mit findig eingebautem Detailwissen zu überraschen. Das Publikum am Samstag im voll besetzten Saal der Stadthalle zeigte sich von diesem speziellen Mix begeistert und feierte die beiden Kabarettisten für viele ausgedehnte Lachattacken.

 

Gelnhäuser Neue Zeitung, 25.9.2012

 

 

"Vom hormongesteuerten Bonifatiusreflex getrieben und um die Menschen froh zu machen kam das Pfarrerkabarett am Samstag abend in die Wuilli-Zinnkann-Halle nach Büdingen. Und wahrlich, im klerikal-komödiantischen Dauerfeuer ertönte im vollbesetzten Saal zwei Stunden lang schallendes Gelächter...........im Spiegel von fein gewobenen philosophioschen Betrachtungen und hessisch-züngiger Kritik an Staat, Gesellschaft und Kirche fragten sich so manche Zuschauer, ob sie lachen oder weinen sollten. Letztendlich entschieden sie sich fürs Tränenlachen.....Die Hessen seien nicht  dazu geboren, andere glücklich zu machen", theoretisierte Greifenstein. Doch nach der Vorstellung am Samstag abend sah man nur noch fröhliche Menschen nach Hause gehen und manche mögen sich gedacht haben: "So schlim kann's um die Evangelische Kirche nicht bestellt sein, denn mit solchen Pfarrern kriegen die doch die Kirchen voll."

Gelnhäuser Tageblatt, 8.10.2012

 

"Greifenstein und Herrmann geben sich als Choleriker und Nörgler gegenseitig immer wieder Steilvorlagen um ihr Pensum durchzuhalten und von Anfang bis Ende ohne Punkt und Komma zu "babbele".....Aber ein roter Faden schlängelte sich immer wieder durch die Redekaskaden: Religioenn und Konflikte jeglicher Art und Weise.......Vom Weltmarkt der Religionen so gnadenlos vom Marktführer verdrängt, verfiel Herrmann in eine sensationelle Rezitation aus Karld Marx'  "Das Kapital".........Bei insgesamt drei Zugaben sorgten die Pfarrer dann dafür, daß zumindest das Publikum an diesem Abend Spaß an der Religion hatte."

Gelnhäuser Tageblatt, 24.9.2012

 

"Der eine, eine stichelnde Schmollbacke Marke: „Ich hab’s ja schon immer gewusst, aber auf mich hört ja keiner.“ Der andere ein Wutgenerator, der ständig vor der Explosion steht. Beide genussfreudige Hessen und dogmatische Pfarrer – da hat das Zwerchfell den ganzen Abend lang zu tun......500 Besucher kamen am Freitag nach Vellmar, um sich das urige Gespann, das mit „erkenntnistheoretischem Doping“ und „feinsinniger Weltdeutung“ unterwegs ist, zu erleben.Es wurde viel gelacht. Dauersalven aus Anekdoten und Blödeleien feuerten die beiden ab. Und das auch noch im berüchtigten „Äppelwoi-Hessisch“.......Gesegneter Applaus und vier Zugaben."

Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, 19.8.2012


"Ein ums andere Mal um Luft gerungen....Die Plätze in der Bellersheimer Kirche waren fast alle ausverkauft, als das Babenhäuser Pfarrer-Kabarett vor dem Altar seine Sprüche riss, die das Zwerchfell des Publikums erschütterten.....Die beiden Sprachkünstler hatten ihr neues Programm "Hänsel in Bethel" im Gepäck. Rasant ging es von einem Bonmot zum anderen. Bissige Bemerkungen wurden dem Publikum entgegengeschleudert....ließen es kaum zum Atmen kommen."

Giessener Anzeiger, 30.6.2012

 

"Mit ihrem neunten Programm "Hänsel in Bethel" zeigt sich das Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer-Kabarett in alter Stärke.....Ein übergreifender Rahmen, wie der von den beiden Skeptikern kritisch kommentierte Weltreligionsboom, leitet über zu Greifensteins in hohem Tempo vorgetragenen Verbal-Attacken gegen Auswüchse der Moderne und Herrmanns Reise-Impressionen, die er mit ironischen Beispeieln aus Kunst- und Kirchengeschichten spickt. Ihre Komik entspinnt aus der Gegenüberstellung literarischer Querverbindungen von Luther zu Lessing und Wagners „Ring“ im Kontrast mit typisch hessischen Eigenheiten wie Handkäs, Lewwerworscht oder Äppelwoi. Zwischen intellektuellen Anspielungen, derben Scherzen und absurden Wortspielen entsteht ein virtuoser Spaziergang durch Auswüchse der Historie. Dabei nehmen sich die beiden Sprachvirtuosen besonders Modereligionen zur Brust wie den Buddhismus, wobei sie der Meinung sind, dass der Steinbuddha längst zum Gartenzwerg-Ersatz verkommt.......Zwar kann die Pointendichte der ersten Hälfte im etwas nachdenklicher gestimmten zweiten Teil nicht ganz durchgehalten werden. Zudem kennt man Passagen wie Margot Käßmanns Verteidigung schon aus dem Vorgängerprogramm. Doch die beiden Geistlichen beweisen auch mit ihrer aktuellen Darbietung, wie philosophische Überlegungen geschickt mit scharfer Gesellschaftskritik verknüpft werden können."

Gregor Ries (ein treuer Begleiter unseres Treibens) im "Darmstädter Echo" vom 19.6.2012

 

"Die Vor-Premiere des neunten Programms von Hans-Joachim Greifenstein und Clajo Herrmann vom "Ersten Allgemeinen Babenhäusr Pfarrerkabarett" geriet zum großen Erfolg für das Duo. Mit "Hänsel und Bethel" wurde die evangelische Kirche für die Vorpremiere für die beiden genutzt. Kirche und angerenzende Räume warenn natürlich wieder einmal brechend voll."

Seligenstädter Heimatblatt, 14.6.2012

 

"Dass Clajo Herrmann und Hans-Joachim Greifenstein von Beruf Pfarrer sind, mochten die Besucher in der vollbesetzten Promtionsaula des Bischöflichen Priesterseminars zunächst kaum glauben.....Aber nicht nur im Doppelpack schafften es die hessischen Pfarrer das Publikum in ihren Bann zu uziehen, auch als Solisten konnten Herrmann und Greifenstein auftrumpfen. in schenllem Tempo jagte ein Witz den nächstem. Die beiden hatten sichtlich Spaß auf der Bühne und sprachen dem Publikum ein großes Lob aus: "Es war wirklich schön mit euch, wir hatten sehr viel Spaß und ihr habt bewiesen, dass Katholiken doch nicht zum Lachen in den Keller gehen müssen." Und auch die Zuhörer waren begeistert: "Ein sehr schöner Abend, so erfrischend. Toll wie die beiden das Publikum zum Lachen gebracht haben, da darf man auch gerne mal über die Kirche lachen", freute sich Anna Warnking aus Trier über den gelungenen Abend. Zum Abschluss sprachen Herrmann und Greifenstein Weihbischof Jörg Micheal Peters auch noch  ein spezielles Lob aus: "Für einen Katholik haben Sie sich als Zuschauer heute ganz gut geschlagen."

www.glaubensaktuell.net 5.5.2012

 

"Ha, ha, ha!" Klatsch, klatsch, klatsch! Das Publikum war begeistert........Im Grunde ist es mehr die Art des Sprechens, der Nachdruck, der Schwung, weshalb die Darbietung so ausgezeichnet ankommt. Selbst der Werbeblock zum Schluß ist originell gemacht...."Zugabe, Zugabe!"...."

Wetterauer Zeitung, 7.3.2012

 

"Bei ihrem Gastspiel in Heppenheim, das am Samstag für eine vollbesetzte Christuskirche sorgte, machten die beiden deutlich, dass mit ihnen auch künftig zu rechnen sein wird. Die Frage danach, ob sie ans Aufhören denken, beantworteten sie vorab mit einem eindeutigen Nein – auf weitere 15 Jahre. Gut so mag das Publikum gedacht haben: Gott-Show statt Gott-Schalk....... „Wir sind nur zwei ganz normale evangelische Gemeindepfarrer“, behaupten Greifenstein und Herrmann von sich. Die knapp 250 Besucher in der seit Wochen ausverkauften Christuskirche ließen sich diesen Bären natürlich nicht aufbinden und harrten erwartungsfroh der Dinge, die sich dann sehr wohl vom Normalen abhoben. Die Pfarrer kramten in ihren Kindheitserinnerungen: Kulenkampff, Lou van Burg, Baba Hesselbach auf der einen, Lassie, Flipper und Fury auf der anderen Seite. Ach Gott, war das noch schön, schöner jedenfalls als „Heidi Klum mit ihren halb verhungerten Mädchen“. Überhaupt zogen sich Vergleiche zwischen früher und heute wie ein roter Faden durch den mit witzig-geistreichem Wortspiel gespickten Kabarettabend, in dem natürlich auch die Medienkompetenz der Kirchen ihr Fett abbekam: Sie seien der letzte Waggon eines Zuges, der nach irgendwohin fahre......Und zitiert wurde auch der olle Marx. Der habe sich schon beizeiten für die Verstaatlichung von Banken eingesetzt – „aber dann, wenn noch Geld da ist“.

Starkenburger Echo, 6.2.2012

 

"Und sie lesen ihrem Publikum weiterhin die Leviten, doch weitaus professioneller als in den Anfangsjahren........ sie arbeiten sich nicht mehr vorwiegend an innerkirchlichen Themen ab, spießen nicht mehr Ereignisse aus dem kirchlichen Gemeindeleben auf. Sie haben das Spektrum erweitert. Ignoranz und esoterisches Getue finden sie nicht mehr nur in der evangelischen Kirchengemeinde. Scheinheiligkeit und Sünder gibt es überall.....Lachend erinnern sie sich aber an die Anfangszeiten, als sie noch mit Spickzetteln arbeiteten."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.1.2012

 

"Am 31. Januar 1997 traten wir zum ersten Mal anlässlich des 75. Geburtstages unseres Gemeindemitglieds Lilly Karner in deren Partykeller auf. Ab da gab es uns", sagt Hans-Joachim Greifenstein lapidar. Die Karten für das 1000. Bühnenjubiläum kamen an einem Samstag Mitte Dezember auf den Markt, zwei Stunden später waren sie ausverkauft. Sie haben treue Fans, das wissen sie. Aber dass die Karten so schnell weggehen, dass hat selbst die beiden beliebten Pfarrer überrascht."

Evangelische Sonntagszeitung 8.1.2012

 

"Die Erfolge fallen den beiden in den Schoß. Seit knapp 15 Jahren sind sie zusammen unterwegs. Die beiden peilen den 1000. Auftritt an und kommn bald auf 250.000 Zuschauer...."Die beiden sind außerordentlich", sagt der Sprecher der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Stephan Krebs......Zuschauer erkennen sich in den Figuren wieder. "Das wird auf den Punkt gebracht", sagt Christa Czaplinksi, Pfarramtssekretärin auis Bensheim-Schwanheim. "Ich habe Tränen gelacht". Laut Krebs gelinge es den Kabarettisten, "ein komplexes Verhältnis" zu meistern: "Humor und Kirche."

Frankfurter Rundschau, 6.1.2012

 

"Volles Haus vermeldete Christa Antoni-Heinrich vom "Eine-Welt-Verein Dieburg" vor dem Auftritt des "Ersten Allgemeinen Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabaretts" in der Römerhalle. Erstmals war die neu "Gudd Stubb" Dieburgs mit über 600 Besuchern ausverkauft - alle in Reihenformation aufgestellten Stühle waren besetzt.  Der "Eine- Welt-Verein" hatte den Auftritt des Pfarrer-Duos ausgerichtet.......Für den guten Zweck spendeten die Protagonisten des Abends einen Großteil ihrer Gage. Die geistlichen Kabarettisten bestechen einmal mehr mit ihrem Programm "Mose war ein Mehrteiler"......Nach zwei Zugaben war ein gelungener kabarett-Abend, prall gefüllt mit witzig-geistreichen Anekdoten zu Ende...."

Dieburger Anzeiger 12.10.2011

 

"Mit zuweilen deftigem Humor bringt das Duo seiner rapide gewachsenen Gemeinde christliche Werte näher. Das unterscheidet sie von den "Comedians", die wie die Pilze aus dem Boden sprießen. Das Pfarrerkabarett hat ein solides ethisches Fundament. Ihre theologische und philosophische Ausbildung gibt Herrmann und Greifenstein vernutlich noch Stoff bis weit über das Rentenalter hinaus.....Es ist vor allem Greifenstein, der immer wieder d ie Wertefrage stellt. Obwohl er der Jüngere der beiden Pfarrer ist, gibt er den alten Grantler. Damit sei er in der Kirche richtig, denn da sei der Altersstarrsinn organisiert. "Er verbrachte viele Jahre im Widerstand gegen alles Mögliche, was dann am Ende doch gebaut, stationiert oder gewählt wurde ("wer gewinnen will, braucht nur mich als Gegner")", schreibt das Pfarrerkabarett auf seiner Internetseite. Mit dem Bühnenprogramm kommt Hans-Joachim Greifenstein wieder bei seinen Wurzeln an."

Gelnhäuser Tageblatt, 21.4.2011

 

"Dass Clajo Herrmann und Hans-Joachim Greifenstein von Beruf Pfarrer sind, mag ein skeptischer Besucher zunächst kaum glauben. Doch die beiden haben sich als Babenhäuser Pfarrerkabarett längst Kultstatus erworben und füllen ganze Bürgerhäuser und Säle in der Region. So auch....im Bürgerhaus Bischofsheim. Über zwei Stunden lang sorgten sie für eine tolle Unterhaltung......(am Ende) wurden sie mit tosendem Applaus verabschiedet."

Maintal-Tagesanzeiger, 26.3.2011

 

"Schlag auf Schlag folgen die Pointen, sodass dem Zuhörer kaum Zeit bleibt, zwischen den Lachern Luft zu holen....Bevor der Abend zu Ende war, konnte man schon erahnen, dass für viele Besucher das nächste Programm des "Ersten Allgemeinen Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabaretts" sicher im persönlichen Veranstaltungskalender eingemeißelt wird."

Wetterauer Zeitung, 16.2.2011

 

"Ein Witz jagte den nächsten und die Zuschauer kamen gar nicht mehr aus dem Lachen heraus. Die beiden schienen ihnen gerade aus dem Herzen zu sprechen und wurden so ihrer Aufgabe als "Seelsorger" im wahrsten Sinne des Wortes gerecht."

Gelnhäuser Tageblatt 29.11.2010

 

"Lautes Lachen, nur unterbrochen von konzentriertem Zuhören, um keinesfalls die nächste Pointe zu verpassen, und dann schon wieder Applaus und Gelächter: So war die Stimmung am Freitagabend in der Münsterer Kulturhalle......."

Offenbach-Post, 11.10.2010

 

"Für gute Unterhaltung und zahlreiche Lachanfälle sorgte das Babenhäuser Pfarrerkabarett im Bürgertreff Hammersbach. .... "Die Leute haben sogar schon Schlange gestanden, als noch niemand vom Veranstalterteam vor Ort war. Das muß man sich mal vorstellen," so Wilfried Bender, Pressewart des Sängergruß Marköbel. Bereits zum sechsten Mal trat das Babenhäsuser Team in Hammernbach auf. Auch das neue Programm "Mose war ein Mehrteiler" konnte sich wieder großer Hysterie erfreuen."

Hanauer Anzeiger 6.10.2010

 

"Einen gelungenen Abend bescherte am Samstagabend das Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrerkabarett den Zuschauern in der Sporthalle des TSV Ellenbach........."Die muß man einmal gesehen haben", ist sich Katja Rehse in der Pause sicher. Der feinsinnige Humor über der Gürtellinie entsprach aber nicht nur ihrem Geschmack. Viel Gelächter und Applaus begleitete auch die zweite Hälfte des Programms.......Das neue Programm der beiden Künstler und Pfarrer präsentierte sich auf der TSV-Bühnen besser als das Fernsehen und mit ihren großen Gesten und ihrer mitreißenden Mimik waren Greifenstein und Herrmann gute Moderatoren, die den langen Schlußapplaus durchaus verdient hatten."

Darmstädter Echo, 20.9.2010

 

"Greifenstein und Herrmann überzeugen, sowohl im Doppelpack, als auch als Solisten und verstehen sich vortrefflich darauf, ganz  großes Kino im Geiste ablaufen zu lassen. Wo auch immer die beiden Lokalmatadoren in Erscheinung treten - sie rocken das Haus. Denn dort, wo sie Kabarett predigen und ihren Schäfchen dermaßen die Leviten lesen, dauert es meist nicht allzulange und es drückt gewaltig auf die Tränendrüsen - vor Lachen. Die Abgesandten Gottes werden ihrem Herrn sicher ebenso viel Freude bereiten wie auzh den Jüngern. Daher kann der Schlussakkord nur lauten: "Allers bestens, sehr gerne wieder, weiter so...."

Offenbach-Post 19.9.2010

 

"In ihrem achten Programm "Moses war ein Mehrteiler" bleibt beim "Ersten Allgemeinen Babenhäuser Pfarrerkabarett" im Grunde alles beim Alten - ganz zur Freude ihrer Anhänger am Donnerstag im ausverkauften Darmstädter Halbneun-Theater........Zwischen Herrmanns Rundumschlägen gegen moderne Kunst und die Nachteile von Auslandsreisen sowie Greifensteins Spitzen auf das Zusammenleben der Geschlechter bleibt der darmaturgische Rahmen aus dem  Vorgängerprogramm "Schlange stehen im Paradies" bestens vertraut. Doch wo bei manchen Solokabarettisten mit  bis zur dreistündigem Bühnenprogramm Längen nicht ausbleiben, stimmen hier erneut Pointendichte, Tempo und Dramaturgie. Mehr kann man kaum verlangen."

Darmstädter Echo, 18.9.2010
(auch wie immer: Gregor Ries)

 

"Dass die Herde des Kirchen-Duos inzwischen fast alle Aufführungsstätten sprengt, ist nicht nur ihrem spöttischen Streifzug durch gesellschaftliche Zustände, soziale Gerechtigkeit und Politik zu verdanken. Beide Künstler sind Pfarrer mit reichlich Erfahrung und würzen ihre Seitenhiebe mit einer kräftigen und authentischen Portion Kirchenerfahrung. Das zieht auch bei der Vorpremiere in der Kirchengemeinde Seligenstadt/Mainhausen, wo das Pfarrerduo im Rahmem der Kulturreihe "Café K" auftritt. Schon mit den ersten Sätzen dirigieren Greifenstein und Herrmann gekonnnt die Heiterkeitsausbrüche in der vollbesetzten Kirche..... Die bissig-witzigen Kommentare treffen am Ende alle...... Greifenstein und Herrmann können auf eine mehr als gelungene Vorpremiere zurückblicken mit Lachern, die prompt und an der richtigen Stelle kamen."

Evangelische Sonntagszeitung, 12.9.2010

 

"Doch ehrlich, das neue Programm "Moses war ein Mehrteiler" ist besser als Fernsehen und  die evangelischen Pfarrer besser als manche Moderatoren....vielleicht könnte...die Kirche ja noch was lernen vom "Ersten Allgemeinen Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett"? Wie man viele Leut' mit Charme, Witz und Intelligenz  begeistert  zum Beispiel. Wie man sie zur Reflexion anregt, ohne ihnen der Weisheit letzter Schluß aufzuzwingen.....das rhetorisch ausgefeilte Programm balanciert auf dünnem Seil zwischen philosophisch untermauerter Intellektualität und hemdsärmeligen Witz am praktischen Beispiel."

"Main-Echo", 11.9.2010

 

"Wir wissen, warum wir gekommen sind", sagt eine Dame im Publikum, die die Programme der beiden Hochwürden allesamt kennt.....Beider waren als Duo gut, aber noch besser in ihren Soli....Bei ihrem Auftritt führten Herrmann und Greifenstein das Publikum durch ihre kabarettistische Predigt fast so wie Moses einst die Hebräer von Ägypten nach Kanaan: trockenen Fußes, aber nicht trockenen Auges. Beide bestachen mit tiefsnnigem und raffiniertem Wortwitz."

Offenbach-Post, 9.9.2010

 

"....kann das knappe Resümee für diesen Abend ausschließlich auf rundum gelungen lauten. Der Herr war Zeuge, und die lautstarke Begeisterung wehte auch dem letzten Besucher alle Vorbehalte über manch bissigen Kommentar hinweg - Herrmann und Greifenstein werden nicht zu Unrecht von ihrer treuen Anhängerschar vergöttert."

Offenbach-Post, 5.11.2009

 

 

"Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal solche Tränen in einer Tour gelacht habe!" Einer der Besucher sprach es aus, wie es vielen ergangen war an diesem Abend. Das Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer-Kabarett hatte den Holzfussboden der evangelischen Kirche in Ober-Gleen unter dem Getrappel der Besucher zum Beben gebracht."

Oberhessische Zeitung, 23.9.2009

 

"Die 220 Gäste wirkten erschöpft, als sie die Festhalle verließen. Zu oft, zu lange hatten sie fast drei Stunden lachen müssen, denn was das Pfarrerkabarett auf die Bühne brachte, war umwerfend komisch.....An Identität fehlt es den beiden urigen Gestalten im weißen T-Shirt mit Pfarrersilhouette nicht. Da ist die geballte Ladung Hans-Joachim Greifenstein, ein eruptiver Choleriker, Babbelhesse und unerschrockener Kämpfer gegen den Zeitgeist. Clajo Herrmann dagegen kommt als Melancholiker, als intellektueller Zweifler und Grübler des Duos mit todernstem und lakonischem Witz. Sich "aufzuhübschen" wie Entertainer haben sie nicht nötig, ihre Präsenz ist Raum füllend.......Die Zuhörer hatten nach diesem Abend samt Zugaben nichts Großes mehr vor. Sie fielen einfach - ausgepumpt und müde gelacht - ins Bett."

Wetterauer Kreisanzeiger, 11.7.2009

 

"Die Themen, die die beiden Seelsorger aufgriffen, waren nah an der Welt der Zuschauer. Diese mischten sie kräftig auf und und gaben nebenbei nicht nur einen tiefen Einblick in die Seele der Pfarrer, sondern auch in die eines sehr besonderen Kulturvolkes, nämlich das der Hessen."

Frankfurter Neue Presse 26.5.2009

 

"Besser hätte das warm-up für den Ökumene-Tag gar nicht sein können. Mit bestem "Oxford-Hessisch", wie Pfarrer Heidmann in seiner Begrüßung bemerkte, unterhielt das Comedy-Duo sein Publikum, und schon nach wenigen Minuten auf der Bühne ließen sie keinen Zweifel daran, dass es ein überaus gelungener Abend werden sollte....beide haben das Zeug, ihr Publikum zu fesseln, zeigen zugleich mit großen Gesten und toller Mimik Bühnenpräsenz, reagieren aber auch blitzschnell auf die Stimmung des Publikums. Und die war in Ottweiler wirklich großartig.....Am Ende gab es tosenden Applaus für zwei Künstler, die ihre Berufung gefunden haben."

Saarbrücker Zeitung, 3.5.2009

 

"Seit zwölf Jahren stehen nun die beiden evangelischen Geistlichen Hans-Joachim Greifenstein und Clajo Herrmann gemeinsam als „Das erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett" auf der Bühne. Wo es vor zwei Jahren bei „Kopf hoch Goliath" in der Dieburger Ludwigshall noch vereinzelt freie Plätze gab, gelang es dem bestens aufgelegten Duo dieses Mal, die gleiche Spielstätte dreimal auszuverkaufen. Mit ihrem siebten Programm „Schlange stehen im Paradies" stellen die schlagfertigen Pfarrer ihre ungebrochene Popularität bei allen Altersschichten erneut unter Beweis. Wo sich zuletzt noch leichte Wiederholungen und Redundanzen erkennen ließen, stimmen dieses Mal wieder Tempo, Dramaturgie und Pointendichte. Inhaltlich setzen Greifenstein und Herrmann, die sich in gekonnter Manier die Bälle zuspielen, weiterhin auf bewährte Themen wie die Differenzen zwischen den Geschlechtern und Generationen oder zwischen Katholiken und Protestanten. In seiner Paraderolle als Hausmeister der evangelischen Kirche wirbelt Greifenstein mit blitzenden Augen über die Bühne und geißelt Anglizismen sowie die Schnelllebigkeit der Wegwerfgesellschaft. Wer früher noch als „alter Sack" tituliert wurde, gilt heute als „Best Ager", auf dessen Rente die Werbeindustrie abzielt. Dagegen benötige die katholische Kirche zur Aufmerksamkeitssteigerung demnächst eine Schnäppchen-Beichtwoche oder Todsünden-Flatrate.

Als Gegenstück zum funkensprühenden Greifenstein setzt dessen Kollege die Pointen eher trocken-lakonisch,aber nicht minder bissig. Neben der Neudeutung der Schöpfungsgeschichte zieht sich Clajo Herrmanns All-Inclusive-Urlaub durch den Abend. Der Seelsorger geißelt diese Reiseform als Freizeitbeschäftigung für Faule, deren buntes Bändchen ein Zeichen für die Unfähigkeit ist, den Urlaub selbst zu planen. Zwar dürfen bei diesem Auftritt Kalauer nicht fehlen, und einige Scherze, wie die Erkenntnis, dass Bayern wohl schon vor Jesu' Geburt katholisch war, kennt man bereits aus früheren Auftritten. Dennoch belegen die angriffslustigen Geistlichen mit ihrem neuen Programm, dass man in der regionalen Kabarettszene auf sie bauen darf."

Gregor Ries im
"Darmstädter Echo", 28.3.2009

 

"Es ist jedes Mal dasselbe, wenn das "Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett" in Butzbach auftritt, da muss man sich schnell zum Erwerb einer Eintrittskarte entscheiden, denn sonst ist die Veranstaltung ausverkauft. Auch mit ihrem neuen Programm "Schlange stehen im Paradies" war das nicht anders, und so agierten sie am Donnerstag abend in der Alten Turnhalle einmal mehr vor vollem Haus. Und auch am Ende des fast zweistündigen Pointenfeuerwerks über Kirche im allgemeinen und im besonderen, Alltag, sowie der Suche nach dem Paradies gab es stehende Ovationen und zwei Zugaben."

Butzbacher Zeitung, 7.3.2009

 

"Sie kennen ihre Schäfchen ganz genau, die beiden ehemaligen Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein und Clajo Herrmann....Im Hanauer Wohnstift sorgten sie jetzt mit ihrem neuen Programm "Schlange stehen im Paradies" für wahre Lachorgien. Mit ironischen Betrachtungen und zielgerichtet abgeschossenen Pfeilen begeisterten sie die zahlreichen Zuhörer, die sich allzuoft in dem Erzählten wieder erkannten.....Ob im Dialog wie zwei Bekannte, die sich auf der Straße treffen, oder in nicht minder erfrischenden Solonummern - das Pfarrerkabarett sorgte dafür, dass im Blauen Saal des Wohnstifts gelacht wurde wie schon länger nicht mehr."

Hanauer Anzeiger 30.1.2009

 

"Zwangsarbeit im Christstollen

Es dauert keine Minute, da ist die Stimmung am Mittwoch im ausverkauften Aschaffenburger Hofgarten-Kabarett bei der Weltpremiere des neuen Programms der Pfarrer ausgelassen wie bei einem Freibierzelt. Beim Pfarrer-Kabarett lacht das Publikum über das, was es kennt und liebt. Viele Babenhäuser, Hessen und Protestanten pilgern wie Jünger zu ihrem Auftritt. Das schadenfreudige Lachen ergibt sich aus dem Wiedererkennen....die Themen, die die beiden Pfarrer in Verzweiflung stürzen, sind nah an der Zuschauerwelt....."Schlange stehen im Paradies", das neue Programm hat Tempo. Die Pfarrer besinen sich auf das, was sie können: einen tiefen Einblick geben in die Pfarrerseele und die eines besonderen Kulturvolkes, der Hessen....Das klerikale Kabarettduo ist in großer Spielfreude."

"Main-Echo", 16.1.2009

 

"Hier, mir hawwe so gelacht, mir hat de ganze Mund wehgedan!"

Die Sekretärin der evangelischen Kirchengemeinde Ewersbach nach dem Benefizauftritt für "Brot für die Welt" am 26.11.2008 in Dietzhölztal-Rittershausen

 

"Das hat selbst der Kulturkeller Convenartis noch nicht erlebt: Wochen vor dem Auftritt des Pfarrer-Kabaretts sind mit Ausnahme eines "Not-Kontigents" alle Karten im Vorverkauf vergeben. Um das Interesse halbwegs zu befriedigen, wurden zwei Vorstellungsabende angesetzt, und es hätten auch drei sein können. Es herrschte sozusagen eine allgemeine "Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett-Euphorie" in Wertheim. Wer sind diese beiden, auf eigenen Wunsch beurlaubten, evangelischen Pfarrer, die auf unnachahmlich intelligente und doch deftige Weise Gottesverständnis und die Welt aufmischen?.........Greifenstein geißelt als wortgewaltiger Prediger den Lauf der Welt. Herrmann ist der Mann der leisen Lästertöne, deren Pointen gerade in halb verschluckten Nebensätzen zünden. Kleine Perlen sind aber - ohne Lacher, sondern mehr zum Nachdenken - mit eingestreut wie ein kleines Essay von dem Philosophen Ernst Bloch, das ohne Kommentar im Raum stehen bleibt."

Fränkische Nachrichten, 24.11.2008

 

"....das altersgemischte Publikum der reiferen Jahrgänge erfuhr rückhaltlos theologischen Unterricht der feinsten Art und wurde ordentlich durchgeschüttelt........"Unser Programm gilt denen, die Überblick und Weitsicht miteinander verbinden, aber die Schnürsenkel offen haben", stellen die inzwischen beurlaubten Pfarrer den Erfolg ihrer Mission sogleich wieder in Frage. Denn es ist mitunter nicht leicht, kirchliche Tradition, biblische Auslegung und ein humorfähiges Publikum in einem Raum zu vereinen. Das aktuelle Programm zeitigte einen dieser seltenen glücklichen Momente, und die evangelische Kirche in Freiendiez erwies sich zwei Stunden lang als erfrischend lebendig, insbesondere im Umgang mit sich selbst."

Frankfurter Neue Presse, 6.11.2008

 

"Die 20-minütige Pause war bitter nötig, um die angespannten und überstrapazierten Lachmuskeln wieder etwas zu entspannen und um mit den Sitznachbarn das Gehörte noch einmal zu reflektieren und zu diskutieren. So manche Dame nutzte zudem die Gelegenheit, das verlaufene Mascara wieder zu richten, den beim Babenhäuser Pfarrer-Kabarett blieb kein Auge trocken........Als der letzte Satz gesprochen war und es dank des anhaltenden Beifalls des Publikums zu weiteren Zugaben kam, wollte man die beiden Kabarettisten gar nicht mehr gehen lassen. Der Auftritt, der ohne viele Requisiten und ohne viel Tamtam auskam, war ein voller Erfolg. Das Publikum in der Düdelsheimer Kirche feierte zwei bodenständige Menschen, die Kritik üben und vertragen, die wichtige Dinge des lebens mit Witz beleuchten und gar manche Weisheiten, verpackt in feinstem hessischen Platt ihren Gästen entgegenschleuderten."

Kreis-Anzeiger Wetterau, 5.11.2008

 

"Als Schirmherrn konnten die Veranstalter den Komiker Hendrik Nachtsheim gewinen, der in seinem Monolog am ausverkauften Eröffnungsabend lästerte, dass Greifenstein und Herrmann wohl manches von "Badesalz", seinem Comedy-Duett mit Gerd Knebel geklaut hätten - Anlass, um ein Loblied auf die kabarettistischen Pfarrer anzustimmen."

Darmstädter Echo, 19.4.2008

 

"Den Höhepunkt des Abends stellte aber zweifelsfrei das Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer-Kabarett dar: Sowohl in ihren Soloprogrammen als auch im Duo präsentierten sie Kabarett auf höchstem Niveau."

Offenbach-Post, 19.4.2008

 

"Das Publikum war sich nicht sicher: "Die waren mal Pfarrer?", mochte mancher auf dem Heimweg gedacht haben. Und dass es eine gute Entscheidung war, dass sich die beiden....als Pfarrer beurlauben ließen und sich für Kabarettbühne statt Kanzel entschieden haben. Denn der Abend war einfach himmlisch! Himmlisch-hessisch! Wie sich das Duo Greifenstein und Herrmann so ganz ohne Umschweife auf die Frankenberger stürzte; ohne grosses Tamtam und Vorgeplänkel standen sie da, ohne spektakuläre Musik, ohne aufwendige Requisiten, ohne Kostüme; einfach im legeren T-Shirt; ohne Starallüren eben. Und trotzdem hatte es den Anschein, als sei dieses Duo schon immer ein Kabarett-Duo gewesen. Wohl auch, weil es nicht ein akribisch zusammengesetztes Programm abspulte, sondern losbabbelte wie zwei Nachbarn am Gartenzaun...."

Frankenberger Zeitung, 17.4.2008

 

"Mit Selbstironie, Ideenreichtum und der Gnade ihres südhessischen Dialektes überstiegen Clajo Herrmann und Hans-Joachim Greifenstein in schlafwandlerischer Sicherheit so manche kleine Tabuzone, kein Fettnäpfchen war ihnen tief genug, um es nicht subversiv anzubohren. Das Publikum kam nicht aus dem Lachen heraus, brauchte die Pause, um neue Kräfte zu sammeln, auch für den herzlichen Schlussapplaus."

Hessisch-Niedersächsische-Allgemeine 17.4.2008

 

"Manchmal sind die beiden richtig böse. Ihre Spitzen gegen Gören mit neumodischen Allüren könnten empfindlichen Eltern ins Mark fahren. Etwa wenn sie den überzüchteten Kevin-Marcel beschreiben, der in der protestantischen Kindergruppe als erstes fragt: "Wo ist der Monitor?"
....Ihre Kritik ist höchst ironisch, aber offenbar so trefflich, dass sich 200 Besucher in der Kirche in Alt-Nauheim ausschütteln vor Lachen.Kein Platz blieb im evangelischen Gotteshaus unbesetzt, als dort am Freitagabend das "Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer-Kabarett" sein zweites Gastspiel in Nauheim gab. Vor einem Jahr trat das Duo dort schon einma