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Aktuelles

 

Hömma Micki, wat soll dat?


 

Wir können es noch gar nicht fassen: Unser Freund und Kirchenkabarett-Kollege Micki Wohlfahrt aus Witten ist plötzlich und ohne Vorwarnung am 26.4.2016 verstorben!
Micki wurde nur 57 Jahre alt, er war höchst lebendig, steckte voller Pläne und er war sehr Vielen ein ganz wichtiger Mensch, guter Freund und verlässlicher Kollege. Er ist abends friedlich eingeschlafen und morgens nicht mehr in dieser Welt aufgewacht. „Einfach weggepennt“, hätte er dazu wahrscheinlich gesagt. Und wir stehen jetzt da, so wie wir Hessen sagen: „Wie es Kind beim Dreck“: fassungslos und bestürzt.

 

Wir kennen Micki seit dem Evangelischen Kirchentag 1999 in Stuttgart. Nach einem eher mittelprächigen Auftritt saßen wir mit hängenden Ohren im Kirchen-Kabarett-Zentrum und Micki sprach mich auf den Frank-Zappa-Aufkleber auf meinem Auto an. Er hatte eine stattliche Plattensammlung von ihm, hatte Zappa zweimal live gesehen (worum ich ihn immer beneidet habe) und hat mir mal eine Zusammenstellung seiner Lieblingssongs auf Musikkassette geschenkt (wofür ich ihm immer dankbar sein werde). Clajo und ich waren damals Anfänger und unserer Sache nicht sehr sicher und ich fühlte mich unter den gestandenen Kolleginnen und Kollegen der anderen Kabarettgruppen etwas unsicher. Micki nahm uns die Scheu, er war nett und freundlich und kollegial. Er war ein Mannschaftsspieler, kein Künstlersensibelchen, sondern Humorarbeiter mit einer hohen sozialen und organisatorischen Kompetenz. Von Beruf war er Sozialarbeiter und im Kirchenkreis für Jugendarbeit zuständig. Zusammen mit seinem Kollegen Thorsten Schröder gründete er das „Klerikale Kabarett Kommando“ kurz „K3“ genannt, das seit 1998 viele hundert Male im gesamten Bundesgebiet aufgetreten sind, 13mal davon in Babenhausen und zweimal in Schwanheim, wo ich jetzt Pfarrer bin.

 

Doris, Clajo, Thorsten, Micki und ich entwickelten an diesem ersten Abend – es war warm und wir saßen bei ein paar Bier draußen an der frischen Luft - die Idee, in unserer damaligen Kirchengemeinde Babenhausen ein Kirchenkabarett-Festival auf die Beine zu stellen. Gesagt getan, im Jahre 2000 war es soweit, das erste Festival wurde in Babenhausen ein großer Erfolg. Sieben weitere sollten noch folgen mit insgesamt tausenden von Besucher*innen und ganz viel Spaß und ordentlich Einnahmen für die Gemeinde.

Damals lernten wir auch Ulrike Böhmer kennen, die seinerzeit noch bei den „Klatschweibern“ war. Es entwickelte sich zwischen uns eine langjährige Künstlerfreundschaft, die bei Festivals und Kirchentagen immer wieder neu belebt worden ist. Besonders schön waren unsere „Mini-WG's auf Zeit“, wenn wir im Pfarrhaus alle zusammen kampierten, uns die Nächte um die Ohren schlugen und allerhand weggequatscht haben.

Micki war dabei eine ganz wichtige, eine echte Schlüssel-Person. Er kannte buchstäblich Hinz und Kunz in der Szene, hat vielen Leuten Tipps gegeben und war immer für Kooperationen jedwelcher Art zu haben. In seiner eigenen Gemeinde hat er über viele Jahre äußerst erfolgreich Kulturarbeit gemacht und sehr viele Kolleginnen und Kollegen unterstützt und inspiriert. Er war ein Netzwerker und Idealist. Es war z.B. seine Idee, ehrenamtlich eine Internetplattform praktisch aller deutschsprachigen Kirchenkabarettist'innen zu machen: www.kirchenkabarett.info, oder bei der „Honnefer Zündkerze“, dem einzigen deutschen Kirchenkabarettpreis mit zuarbeiten, oder Nachwuchstalente zu fördern und ihnen Auftrittsmöglichkeiten zu geben...... Natürlich ist er dabei nicht reich geworden. Zum Reichwerden hatte er überhaupt kein Talent und es hat ihn ja auch gar nicht wirklich interessiert. Sein Reichtum war Beziehungsreichtum und davon hatte er jede Menge. Micki war ein echtes Kind des Ruhrgebietes, er hat Werte wie Solidarität und Nächstenliebe nicht als linksakademische Monstranz vor sich hergetragen, er hat sie ganz einfach gelebt. Er war einer von den Guten.

 

An seiner Kirche hat er auch schon mal gelitten. Kürzungspolitik und Pfarrherrenarroganz haben ihm sein Evangelisch-Sein gelegentlich sauer werden lassen, aber vom Glauben abgefallen ist er nie. Er war ebenso tief fromm wie weltoffen. Von seiner Sorte bräuchten wir mehr, es gibt nämlich zu viel von der anderen.

 

Er ist am Tschernobyltag gestorben. Ich habe diesen Scheißtag schon immer gehasst. Jetzt habe ich noch einen Grund mehr dazu.

 

Hömma Micki, wat soll dat?


Du kannst Dich doch nicht einfach davon machen und uns mit all den Blödmännern hier allein lassen! Wir haben Dich doch noch gebraucht. Jetzt sitzen wir da und weinen..... Und Du? Was machst Du jetzt? Ein Kabarett-Festival organisieren da oben? Statt "Kultur auffem Hügel" jetzt "Kultur inne Himmel"?

Vielleicht sitzt du jetzt dort mit deinem zerknitterten Gesicht, legst den Kopf ein bisschen schief und lächelst dein Micki-Lächeln. Ein bisschen freches Kind lugt da hervor und eine Prise milder Spott, der immer da war, aber niemals verletzte, weil man ja stets gemerkt hat wie lieb Du uns alle hattest.

 

Ach, Mensch Micki! Mach et jut.............
Du fehlst uns so sehr!
Wir hoffen, es geht Dir gut. Etwas anderes hast Du echt nicht verdient............

 

Hans-Joachim Greifenstein

28.4.2016

 

 

 

5.2.2016:

Premiere unseres elften Programmes "Seichtgeheiminisse" im Hofgarten Aschaffenburg

Es ist geschafft! Nach monatelangem heimischem Schreiben, ein paar Trainingslager-Treffs und zwei Vorpremieren in Assenheim und Seligenstadt haben wir am Fastnachstfreitag im Hofgarten Aschaffenburg die Premiere unseres elften Programmes auf die Bühne gebracht. Das Baby ist da. Und es macht Krach - siehe die Auszüge aus den Kritiken im "Main-Echo" und im "Darmstädter Echo" in der Rubrik "Pressestimmen" dieser Homepage. Premierengast Claus O. aus Hanau meldet uns per E-Mail zurück: "Die Premiere am Freitag war phantastisch. Habe herzlich gelacht.War ein großartiger Abend mit tollem Programm. Glückwunsch." Der Mann hat Geschmack! Und wir das Gefühl, dass es auch dieses Mal wieder was werden könnte, das uns und den Menschen im Publikum Spass machen und einen unterhaltsamen Abend bereiten könnte.

So weit, so gut!

Ach ja: Sehr gefreut hat uns auch, dass die Premiere mit unserem 100. Auftritt im Hofgarten-Kabrett zusammen fiel. Wir treten dort seit 20.9.2000 auf. Urban Priol hat uns damals eingeladen und wir haben dankend angenommen. Und das Publikum auch. Die 100 Auftritte waren - bis auf ganz wenige Ausnahmen - immer zu 100% ausverkauft. Danke an unser treues Publikum und Danke dem stets kompetenten und freundlichen Team vom Hofgarten.
Wir lieben Euch alle!

 


 

 

23.10.1955:
Claus-Jochen Herrmann erblickt
in Frankfurt am Main das Licht der Welt.

Ab jetzt ist nichts mehr so wie es vorher war, denn Clajo ist da!

Zuviele Jahre hängt er auf Schulen herum, zahllose Runden dreht er auf der Aschenbahn bei den Leichtathleten von "Eintracht Frankfurt", heute wohnt er in "Aschebersch", ob sich da früh schon was symbolhaft angedeutet hat? "Mer waas es net". Ausgerüstet mit Griechisch, Latein und vielen Oberstufen-Überstunden zieht es ihn an die Uni. Hier interessiert er sich praktisch für so ziemlich alles: Theologie, Orientalistik, mehrere tote Sprachen und die Torten im Café Vetter (Marburg). Als das Geld alle ist macht er es nicht wie Kierkegaard (der ist schnell gestorben), sondern geht ins Vikariat nach Mittelhessen. Mit der Gesamtnote "erstaunlich", besteht er das Zweite Examen und wird Pfarrverweser in Beerfurth im Odenwald, noch heute holt seinen Äppelwoi von dort (Kelterei Krämer). Über einen Zwischenstopp in der noblen Paulusgemeinde in Darmstadt kam er 1991 als Pfarrer nach Harreshausen und Babenhausen und war dort 13 Jahre lang mein Kollege im Pfarramt. Viel haben wir zusammen erlebt, langweilig war es mit ihm nie. Gemeinsam Kabarett zu machen war seine Idee. Seit dem 31.1.1997 haben wir 1.181 Auftritte zusammen gemacht und dabei vor 281.949 Menschen gespielt (wer's nicht glaubt, kann ja nachzählen).

Clajo ist eine Marke: Sprachjongleur mit Breitbandbildung, sprunghafter Querdenker und Assoziationsjunkie. Manchmal kann er seinen gedanklichen Wendungen selbst nicht mehr folgen und dann blitzt da immer wieder mal was Hochgeniales auf........gut, es geht dann auch wieder, aber einen Nobelpreis wollte er ja auch nie. Nur eine Villa im Frankfurter Westend. Immerhin hat er es zu einer tollen Wohnung am "Pompejanum" geschafft, einem der schönsten Plätze der Rhein-Mainregion.

Er ist Moralist. Irgendwo wohnt er gedanklich zwischen Erich Kästners "Fabian", dem jungen Heinrich Böll und dem alten Hanns-Dieter Hüsch. Sein Hut ist die Narrenkappe des Hochironikers. Möge er ihn als "licensed jester" noch lange und mit Stolz tragen.

Clajo, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
Und: Ich danke dir!

Hans-Joachim Greifenstein, 23.10.2015

 

100 Auftritte im Halb-Neun-Theater

Babenhäuser Pfarrerkabarett begeht Bühnenjubiläum mit einem Benefizauftritt
für das Projekt "Ferien vom Krieg"

Am 24.9.2014 tritt das "Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett" mit seinem aktuellen Programm "Nächster Stopp: Wart-Burg" im Halb-Neun-Theater in Darmstadt auf. Die Veranstaltung ist bereits jetzt ausverkauft, so wie es mit den 99 anderen Auftritten auch der Fall war die die Babenhäuser seit dem 13.2.2002 in der traditionsreichen Darmstädter Bühne absolviert haben.

"So ziemlich genau 20.000 Leute werden uns dann dort gesehen haben," freut sich Hans-Joachim Greifenstein, der Statistiker des Duos. Er weiß auch  noch ganz genau wie alles begann: "Anfang 2002 haben wir einen Benfizauftritt zugunsten der Pfarrhausrenovierung in einer kleinen Nachbargemeinde gemacht. In diesem Dorf funktionierte der Buschfunk sehr gut und die Eintrittskarten wurden von Familienclans ruckzuck im Dutzendpack aufgekauft so daß viele Leute keine Karte mehr bekamen und infolgedessen ein ordentliches Murren entstand. So suchten wir nach einer Art Überlaufbecken und ich rief erst in der Comedy Hall und dann im Halb-Neun-Theater an. Dort hatte ich Jürgen Keller an der Strippe und bat ihn, uns zu engagieren. Unser Publikum würden wir selbst mitbringen. Das hat ihn wohl überzeugt und er hat nicht lange überlegt und uns einen Termin gegeben. So fing alles an und seitdem sind wir regelmässig hier auf der Bühne." Waren es in den ersten Jahren nur zwei oder drei Auftritte im Jahr so hat sich die Frequenz in Spitzenzeiten auf zwölf Auftritte erhöht und sich mittlerweile auf acht eingependelt. Greifenstein ist mittlerweile Gemeindepfarrer an der Bergstrasse und muß mit seiner Zeit sparsam umgehen, sein Kollege Clajo Herrmann dagegen ist seit einiger Zeit aus dem Pfarrdienst ausgeschieden und zusätzlich erfolgreich als Solokabarettist tätig. Schon mehrfach war er auch als Solist im Halb-Neun, für ihn mittlerweile immer ein echtes Heimspiel: "Im Laufe der Jahre wachsen einem die Leute ans Herz, man befreundet sich mit dem Veranstalter und den Leuten aus dem Service. Im Halb-Neun stimmt die Atmosphähre auch hinter der Bühne, das gefällt mir ausnehmend gut."

Den besonderren Auftritt wollen die Kabarettisten noch eine besondere Note geben: Sie spenden ihre Abendgage zu 100% dem Projekt "Ferien vom Krieg" (http://www.ferien-vom-krieg.de/).

"Wir haben schon immer Benefizveranstaltungen gemacht", so Greifenstein. Nutzniesser waren verschiedene Kirchengemeinden und Kindergärten, eine katholische Jugendgruppe, mehrer Frauenhäuser, die Aktion “Brot für die Welt” und viele andere. "Das Projekt Ferien von Krieg ist an uns herangetreten und wir kennen und schätzen diese Arbeit sehr," so Herrmann. Angefangen hat es mit Ferienfreizeiten von Kindern aus verschiedenen Völkern während des Balkankrieges in den 90er Jahren und mittlerweile werden auch Dialogseminare mit jungen Erwachsenen aus Israel und Palästina organisiert. "Das ist eine ganz hervorragende Friedensarbeit", meint Greifenstein, "diese Initiative hätte nach unserer Ansicht eine noch breitere Unterstützung verdient." Das Projekt will sich am 24.9. vor der Veranstaltung dem Publikum kurz vorstellen und für seine Ziele werben.

 

 

 

Heinz Schenk ist tot!
Wir trauern um ein großes Vorbild hessischer Hochkomik

Die Rodgau Monotones haben es schon in den 80er Jahren gewußt: "Unser David Bowie heisst Heinz Schenk.....". Wir haben ihm viel zu verdanken. Als Kinder sahen wir den "Blauen Bock" und waren fasziniert von dem grossen Hessenkomödianten. An seinem Gebabbel orientieren wir uns noch heute.
Schon viele Große sind ihm vorausgegangen: Wolf Schmidt, Regnauld (Reno) Nonsens, Lia Wöhr und Liesel Christ. Und nun ging auch er. Mach's gut Bambelschnut, wir werden Dich in Ehren halten!


 

Donnerstag, 14.3.2014: Unser zehntes Programm hatte Premiere!

Seitdem spielen wir: "Nächster Stopp: Wart-Burg".
Unser eintausendeinhundertundelfter (1.111!) Auftritt fand im "Halb-Neun-Theater" in Darmstadt statt und präsentierte zum ersten Mal unser neues Programm. Es ist prima gelaufen (s. Pressestimmen).
Juhuuuu, wir freuen uns!!!!

 

 

Schon wieder im Fernsehen!


Der kleine - aber feine - Lokal-TV-Sender "Rhein-Main-TV" hat uns bei einem Auftritt in der "Käs" in Frankfurt begleitet und ein nettes Filmchen dazu gemacht:

http://www.rheinmaintv.de/video/Pfarrer-sorgen-f%25C3%25BCr-einen-wirklich-witzigen-Abend/a014e7c68afa63753f4b81798ca48136

Der Film dauert nicht so lange, wie diesen Link abzutippen, ist aber entschieden lustiger!






Sommerpause zu Ende, es geht wieder los!

Unsere Texte haben wir zwischnezeitlich schon wieder mal geübt denn die Sommerpause war lang. Und nebenbei haben wir schon angefangen, am nächsten Programm zu arbeiten. Im März 2014 soll es Premiere haben und trägt den Titel: "Nächster Stopp: Wart-Burg". Man darf gespannt sein. Wir jedenfall sind es....

 

 

 

Im "Fernseh"......endlich!?


Na ja, also der "Hessische Rudfunk" war da, d.h. er war am 16.5.2013 im "Hofgartenkabarett" in Aschaffenburg und wir haben unser "Hänsel in Bethel"-Programm gespielt. Irgendwann kommt das dann im dritten Fernsehprogramm. Der Sendetermin war Freitag, 27.8.2013. Da das deutsche Fernsehen bekanntlich von einem Gutteil "Wiederholungen" lebt,wird es sicher eine zweite oder gar dritte Chance für diejenigen geben, die die Erstaustrahlung verpasst haben.

Für uns war es eine interessante Erfahrung, einmal professionell gefilmt zu werden. Da wird ein unglaublicher Aufwand getrieben!! Mindestens zwei Dutzend Menschen haben stundenlang geschuftet, eine irre Menge an Technik kam zum Einsatz. So was sind wir nicht gewohnt. Wir freuen uns ja schon, wenn ein paar belegte Brote und eine Flasche Äbbelwoi in der Umkleide zur Verfügung stehen. Jetzt hatten wir eine Garderobière und eine Maskenbildnerin den ganzen Abend um uns herum (die waren übrigens sehr nett!).

Wir danken dem Hofgarten-Team, das wie immer sehr nett zu uns war nur an diesem Abend von den vielen Hessenfernsehen-Leuten deutlich überfremdet worden ist. Den Fernseh-Leuten danken wir auch. Die haben hinter der Kamera ganz ordentlich mitgelacht und waren durch die Bank ganz prima Leute. Dankeschön!

 


 

Endlich! Jemand von der Zeitung hat uns richtig verstanden!
Oft bestehen "Pressekritiken" leider nur  aus mehr oder weniger inspirierten Nacherzählungen unseres Programms. Gut, es ist ja auch nicht einfach, das ganze Zeug zu sortieren, was wir in hohem Tempo von uns geben. Gerade in der Evangelischen Sonntagszeitung  - eigentlich unser Hausblatt - haben sie ihre Last damit. Zwanghaften Leuten sind wir oft etwas zu chaotisch. Die "Gelnhäuser Neue Zeitung" hat kreativeres Personal. Dort konnten wir neulich eine Kritik finden, die uns gut gefallen hat:

 

"Den beiden Kabarettisten Herrmann und Greifenstein gelingt etwas ganz Bemerkenswertes: Sie haben nicht nur eine ganz eigene unverwechselbare Art des Kabaretts erfunden, sondern schaffen mühelos den Spagat zwischen Humor und Hintersinn. Klug und frech nehmen sie Alltagsphänomene auseinander und schlagen spielend gedankliche Brücken zu religiösen Themen, die ihnen als Pfarrer eben naheliegen.

Ihre mundartliche Eloquenz sorgt für treffsichere Pointen und ein gutes Tempo. Beobachtungsgabe und ein sicheres Gespür für die alltäglichen Absurditäten liefern ihnen reichliches Material. trotz aller Bissigkeit und Grantelei ziehen sie Religionen und Menschen niemals in den Dreck, sondern decken mit Klugheit und Neugier widersprüchliche und unreflektierte Verhaltensweisen in unserer Gesellschaft auf. Mit ihren gelungenen Einlassungen berühren sie den Erfahrungshorizont des Publikums, wissen aber auch mit findig eingebautem Detailwissen zu überraschen. Das Publikum am Samstag im voll besetzten Saal der Stadthalle zeigte sich von diesem speziellen Mix begeistert und feierte die beiden Kabarettisten für viele ausgedehnte Lachattacken."

Gelnhäuser Neue Zeitung, 25.9.2012

 

Na also. Geht doch!

 

 

 

 

Erstes Allgemeines Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett“


23.10.2012

 

 

Pressemitteilung

 

Warnung vor Trickbetrügern

 

Am Montag, 22.10.2012 hat ein Unbekannter in einer Straßenbahn in Frankfurt eine 81jährige Frau mit dem Verkauf einer Eintrittskarte für einen angeblichen Auftritt des "Ersten Allgemeinen Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabaretts" betrogen. Er gab an, die Frau zu kennen, weil er schon mal in ihrer Wohnung gearbeitet habe und erschlich sich so das Vertrauen der Rentnerin. Dann erzählte er ihr von einem Auftritt des Pfarrerkabaretts am kommenden Sonntag bei der Diakonie in Frankfurt. Es würde mit einem Kaffeetrinken beginnen und einem Abendessen aufhören und die Karte dafür koste 65,- €. Die Frau gab ihm das Geld und saß damit einem Trickbetrüger auf. Hans-Joachim Greifenstein vom Pfarrerkabarett stellt klar, dass eine solche Veranstaltung nicht geplant ist und rät allen Menschen, denen dieses betrügerische Angebot unterbreitet wird, sofort Anzeige zu erstatten. Das Pfarrerkabarett sagte der Geprellten eine Freikarte für einen der nächsten Auftritte zu.

 

 

f.d.R.: Hans-Joachim Greifenstein

 

 

 

 

Urban Priol: Ein Abend für Grenzenlos

Benefizveranstaltung Aschaffenburger Kabarettisten  am 19.11.2012 in der Stadthalle Aschaffenburg

Benefizveranstaltung zugunsten des Vereins Grenzenlos e.V.
mit Urban Priol, 1. Allg. Babenhäuser Pfarrer(!)kabarett, Klaus Staab, John Beton & The Five Holeblocks

Auch die Aschaffenburger Kleinkunstszene um das Hofgarten-Kabarett, gehört seit vielen Jahren zu den Unterstützern der Arbeit von Grenzenlos e.V. Ob mit Einzelspenden oder über die kostenlose Abgabe von Eintrittskarten an Bedürftige, helfen wir dem Verein und damit den sozial schlechter gestellten Bürgern unserer Stadt. Deshalb ist es für uns auch eine Pflicht nach der Brandkatastrophe vor einigen Wochen, zu helfen. Und das können wir am Besten mit Kabarett und Satire. So war es nicht verwunderlich das die Initiative von Urban Priol zu einer Benefizgala bei seinen Kollegen aus der Region, dankbar aufgegriffen wurde.
Die Aschaffenburger Kabarettfreunde dürfen sich auf einen ganz besonderen Abend mit den Protagonisten der hiesigen Kleinkunst freuen.
Alle beteiligten Künstler verzichten zugunsten von Grenzenlos auf ihr Honorar.
Das es ein ganz besonderer Abend wird, dafür sorgen noch einige „Umstände“ die neugierig machen sollten.
So wird Urban Priol die Gala nutzen um sein 30jähriges Bühnenjubiläum zu feiern. Da passt es prima das sein damaliger Bühnenkollege seit diesem Jahr wieder auf der Bühne steht, Klaus Staab. Und das auch noch sehr erfolgreich. Vielleicht erleben wir ja den ein oder anderen zeitlosen  Sketch aus dieser Zeit.
John Beton & The Five Holeblocks arbeiten gerade an ihrem neuen Programm zu ihrem 10jährigen Bühnenjubiläum. Und das Pfarrerkabarett hatte erst im Juni Premiere ihres aktuellen Programms. Es wird also jede Menge spannendes, altes,  neues und hochaktuelles zu sehen geben.


Der Kartenvorverkauf läuft seit dem 08. Oktober an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Helfen Sie mit dem Kauf einer Eintrittskarten dem Verein Grenzenlos und seiner Arbeit in Aschaffenburg. Getreu seinem Motto: Die Welt können wir nicht verändern - aber unsere Stadt!

www.hofgarten-kabarett.de

 

 

 

Premiere!

Uff!! Es ist geschafft: Eine Vor-Vor-Premiere (Wiesbaden), eine Vor-Premiere (Seligenstadt) und zwei Premieren-Auftritte (Aschaffenburg) liegen hinter uns. "Hänsel in Bethel" ist auf die Welt gekommen. Unser neuntes Programm, Mann o Mann! Der Text steht, wir können ihn auch weitgehend und meistens, den Menschen und der Kritik scheint's zu gefallen und wir freuen uns auf eine neue Etappe unseres gemeinsamen Treibens. In der Sommerpause holen wir die Feile raus und schleifen hier und da ein bisschen dran rum und hoffen auf einen lachfrohen Herbst. Ach so: Nein, dieneue CD ist noch nicht raus. Wir arbeiten dran, gebt uns noch ein bisschen Zeit und wenn ihr ganz sicher gehen wollt, eine zu kriegen: Schickt uns eine Vorbestellung an pfarrerkabarett@gmx.de

 

 

 

 

 

 

Pfarrerkabarett: 1000. Auftritt!

 

 

Unglaublich aber wahr: Am Sonntag, 29.1.2012 hatten wir unseren 1000.Auftriit.

 

Wir haben es nach dem Motto "back to the roots" in der Mehrzweckhalle Harreshausen gemacht. Veranstalter war die dortige ev. Kirchengemeinde. Es war ein tolles Fest mit einem prima Publikum und zwei gut aufgelegten Bühnen-Jubilaren. Alles Geld, was an diesem Abend eingegangen ist, kommt kirchlichen und sozialen Zwecken zugute.

 

Wenn Ihr wollt, könnt ihr jetzt "Tausendsassas" zu uns sagen!

Am Jubiläumstag hat uns ein Kamerateam des ZDF begleitet. Am Sonntag, 19.2.2012 wurde es gesendet. Hier kann man es noch mal gucken:

http://www.sonntags.zdf.de/

Noch bis Juni 2012 spielen wir unser aktuelles Programm "Moses war ein Mehrteiler". Am 16. und am 17.6.2012 präsentieren wir im Hofgartentheater Aschaffenburg die Premieren unseres dann neuen Programms "Hänsel in Bethel". Seid gespannt! Wir sind es auch........